Lenferink Motorcycles Concordia Rechtsschutz Harms und Herrmann OHG
Aktuelle Artikel: 148 - Archiv: 2843 - Motorradmarkt: 0 - Termine: 0 - Heute 09.02.2012 ©
 
News über APRILIA, BIMOTA, BMW, BUELL, CAGIVA, DUCATI, GESPANNE, HARLEY-DAVIDSON, HONDA, KAWASAKI, KTM, MOTO-GUZZI, MZ, OLDTIMER, RENNMASCHINEN, STREETFIGHTER, SUZUKI, TRIKES, TRIUMPH, UMBAUTEN, UMBAU, YAMAHA
Aktuelles
Auto & Verkehr
Bekleidung & Zubehör
Classic
Motorsport
Rechtstipps
Reisen & Touren
Test & Technik
Veranstaltungen
TERMINE
IMPRESSUM
MEDIADATEN
Kostenlos Kleinanzeigen für APRILIA, BIMOTA, BMW, BUELL, CAGIVA, DUCATI, GESPANNE, HARLEY-DAVIDSON, HONDA, KAWASAKI, KTM, MOTO-GUZZI, MZ, OLDTIMER, RENNMASCHINEN, STREETFIGHTER, SUZUKI, TRIKES, TRIUMPH, UMBAUTEN, UMBAU, YAMAHA
MARKTPLATZ
NEU: NEWSLETTER
Anzeige aufgeben
Anzeige löschen
 
HOMEPAGE
RSS 1.0 - NEWS TOP-NEWS
 Neu im Motorradmarkt:
 MOTO-GUZZI cent...
 KAWASAKI Z 1000... KAWASAKI
 SUZUKI GS 450 S... SUZUKI
 HONDA CB 350 Fo... HONDA
 OLDTIMER Adler/... OLDTIMER
 SUZUKI GSF 600... SUZUKI
 BMW F 650 ST... BMW
 STREETFIGHTER S... STREETFIGHTER
 BMW R 1150 R " ...
 TRIUMPH Sprint ...

Werbung:
Motorrad-Zubehör
 Übersicht: Reisen & Touren
OMA live der Ostfriesische Motorrad Anzeiger, Motorrad, Magazin, Sport, Treffen, Testbericht, Tour, Kleinanzeigen, Leer, Assen, Bike, Reportagen, kostenlos, Shop, Termine, Anzeigen, Quad, Gespann, Yamaha, Triumph, Trike, Suzuki, Kawasaki, Kart, Honda, Harley, Wing, Ducati, BMW, Aprilla, Husquarna
Forum: 3. Behördentour Weiteremfehlen 3. Behördentour
05.03.2002 - Reisen & Touren...

3. Behördentour

3. Behördentour
3. Behördentour
3. Behördentour
3. Behördentour

Von Cloppenburg in den Harz

Wie nach der Tour ins Weserbergland angekündigt, wurde der Harz für die 3. Behördentour der Cloppenburger Stadtverwaltung auserkoren. Neben den Teilnehmern der vorherigen Tour hatten diesmal auch wieder unsere beiden Josefs den Tankrucksack und die Koffer gepackt. Meine Frau Kerstin konnte diesmal nicht mitfahren, weil sie zur Zeit einen ständigen Sozius dabei hat. Aber der Motorradfahrernachwuchs muss ja auch gesichert werden.

Am Freitag den 17. August 2001 starteten wir wie immer um 14.00 Uhr von unserem Rathaus aus in Richtung Harz. Da die Anfahrt von Cloppenburg etwas länger ist, wollten wir am ersten Tag überwiegend Bundesstraßen und auch die Autobahn nutzen. Die B68 führte uns über Quakenbrück, Bersenbrück und Bramsche nach Wallenhorst. Auf der Al fuhren wir dann an Osnabrück vorbei und am Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück wechselten wir auf die A30. In der Nähe von Bissendorf machten wir eine kurze Pause bevor es weiter in Richtung Bad Oeynhausen ging. Dort führt die A30 auf die A2. Es wurde nun schon höchste Zeit für eine Tankpause für unsere Chopperfahrer, die ja bekanntlich gern häufig tanken. Auf der A2 blieben wir bis zur Abfahrt B83. Kurz hinter Hessisch Oldendorf verließen wir diese um in Fischbeck eine ausgedehnte Kaffeepause zu machen. Obwohl wir maximal 120 km/h gefahren sind, wurde die Strecke bis Fischbeck relativ schnell bewältigt, da nicht ständig Ortschaften die Fahrt bremsten. 180 Kilometer waren wir bisher schon gefahren. Im "Cafe am Stift" (während der Weserberglandtour hatten wir dort übernachtet) ließen wir uns im großen Garten Kaffee, Kuchen und Eisbecher schmecken. Zum Cafe am Stift habe ich ja bereits im vorherigen Reisebericht einiges geschrieben, deshalb möchte ich mich hier nicht wiederholen. Nur soviel: das Servierte war sehr lecker.

Frisch gestärkt fuhren wir dann wieder zur B83. Seitdem wir die Autobahn verlassen hatten, konnte man die Landschaft merklich besser genießen. Nun ging es an Hamein vorbei in Richtung Bodenwerder weiter. Kurz hinter Hehlen wechselten wir auf die B240. Über Hatte gelangten wir nach Eschenhausen und nach einigen Kilometern auf der B64 machten wir noch eine kurze Pause bei Greene. Danach ging es an Bad Gandersheim vorbei zur B243 bei Seesen. Nach einigen Kilometern wechselten wir dann noch einmal auf die B242 in Richtung Clausthal-Zellerfeld und befanden uns dann plötzlich im Harz. Nach einigen richtig schön kurvigen Kilometern war dann bereits der Ort "Wildemann" ausgeschildert. In Wildemann wollten wir für die zwei kommenden Nächte unser Lager aufschlagen. Die wenigen Kilometer im Harz bis zu unserem Hotel (passend "Hotel Rathaus") gaben uns einen vielversprechenden Vorgeschmack auf die Strecken, die uns am nächsten Tag erwarteten. Gegen 19.30 Uhr, nach etwa 280 km, bezogen wir unsere sehr geräumigen Zimmer. Die Einrichtung hatte zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, aber alles war sauber und bequem. 2 Übernachtungen incl. Halbpension kosteten 140,00 DM pro Person. Nachdem wir uns dann frisch gemacht hatten, ließen wir den Abend mit Gegrilltem und den dazu passenden Getränken ausklingen.

Der 2. Tag sollte nun ganz im Zeichen des Kurvenspaßes stehen. Um 08.00 Uhr war Frühstück angesagt und gut gestärkt ging es um 09.00 Uhr los. Leider hatte es kurz vor dem Start noch etwas geregnet, so dass wir es doch etwas vorsichtiger angehen lassen mussten. Da sich Alfred etwas im Harz auskannte, fuhr er bei dieser Tour, die wir gemeinsam ausgearbeitet hatten, voraus. Von Wildemann fuhren wir, nachdem wir zunächst getankt hatten, nach Clausthal-Zeiterfeld. Auf das Tanken muss ich etwas näher eingehen. Eigentlich wollten wir auf dem Weg nach Clausthal-Zellerfeld oder in der Stadt selbst tanken. Georg hatte jedoch so seine Zweifel, ob sein Spritvorrat noch bis dahin reichen würde. Also fuhren wir einen kleinen Umweg zur nächstgelegenen Tankstelle in maximal 5 Kilometern Entfernung. Georg hatte Glück, der Weg dorthin war etwas abschüssig, denn sein Sprit reichte nicht einmal mehr für diese kurze Strecke. Wenn ich mich recht erinnere, tankte Georg seitdem mindestens so häufig wie die Chopperfahrer!

Clausthal-Zellerfeld hat übrigens die kleinste Technische Universität und die größte Holzkirche Deutschlands. Wir wechselten hier auf die B241 (die Bundsstraßen im Harz sind herrliche Motorradstrecken) in Richtung Goslar. Vorbei an dem 726m hohen Bocksberg (größtes Edelsteinmuseum Norddeutschlands) erreichten wir schon bald die alte Kaiserstadt am nordwestlichen Harzrand. Nachdem im Jahr 968 Silber gefunden wurde, gewann Goslar die Gunst der deutschen Kaiser und blieb bis Anfang des 13. Jahrhunderts das Zentrum der deutschen Kaisermacht. Der über Jahrhunderte anhaltende Wohlstand der Stadt zeigt sich noch heute in zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Über Oker und die B498 fuhren wir dann wieder südlich zum Oker-Stausee (47,4 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen) und von dort weiter nach Altenau (928m hoch) und Torfhaus. Dieser Ort liegt fast unmittelbar an der ehemaligen Grenze zur DDR und hier wurde eine Aussichtsplattform (beliebter Motorradfahrer-Treff errichtet, von der man eine gute Aussicht auf den Brocken hat, der mit 1142m die höchste Erhebung im Harz darstellt. Nachdem wir genug gesehen hatten, setzten wir die Fahrt wieder in südliche Richtung fort. Über St. Andreasberg erreichten wir Bad Lauterberg, von wo aus wir nördlich auf der B27 in Richtung Brauntage weiterfuhren. Vorbei am Oderstausee, Deutschlands ältestem Stausee, der um 1720 angelegt wurde, erreichten wir Braunlage. Hier wurde der deutsche Wintersport populär gemacht.
1883 stellte man in Braunlage gewerbsmäßig die ersten Skier her.

Von hier ging es weiter über Elend (der Name muss von den Straßen dort stammen, die die Bezeichnung elend" wirklich verdienen), an Schierke vorbei zum Bahnhof "Drei Annen Hohne". Von dort gibt es eine Bahnverbindung zum Brocken. Nach einer Kaffee-, Cola-, Bratwurst-, Erbsensuppe-, Eis- und Rauchpause fuhren wir dann weiter nach Wernigerode. Hier gibt es ein Schloss und eine mittelalterliche Innenstadt zu bestaunen. Nachdem wir uns den Marktplatz und das sehr schöne Rathaus angeschaut hatten, machten wir noch einen kulinarischen Exkurs. In einem Innenhofcafe (Namen leider vergessen) schmeckte der warme Apfelkuchen mit Vanilleeis wirklich ganz ausgezeichnet. Nachdem einige noch getankt hatten (Chopper?) folgten wir der B244 nach Elbingerode. Von dort ging es dann weiter über Rübeland, einer Nebenstrecke entlang des Rappbodestausees und der B81 nach Hasselfelde. Ab hier ist die B81 herrlich kurvig und trifft dann irgendwann auf die B4, die wir bis kurz vor Niedersachswerfen (ist das ein Sport im Harz?) befuhren und dann in Richtung Appenrode verließen. aber Werna, Ellrich und Zorge fuhren wir dann in nördliche Richtung bis kurz vor Braunlage. Ober Nebenstrecken erreichten wir dann St. Andreasberg (hier waren wir doch schon mal!), Silberhütte, Sieber und schließlich Herzberg. Auch in Herzberg gibt es eine sehenswerte fachwerkbunte Altstadt und ein Schloss, welches über Jahrhunderte verschiedenen Herzögen und Fürsten als Residenz diente.

In der Nähe von Osterrode statteten wir noch der Sösetalsperre einen Besuch ab und hielten uns dort eine Weile an der Staumauer auf. Auf Hinweisschildern ist dort zu lesen, dass von hier aus die Hansestadt Bremen durch eine 200 km lange Wasserleitung, die längste Europas, mit Trinkwasser versorgt wird. Ober Clausthal-Zellerfeld fuhren wir dann zurück zu unserem Hotel nach Wildemann. Etwa 260 km waren wir nun im Harz rauf und runter gefahren. Um alle schönen Strecken im Harz befahren zu können, benötigt man sicherlich eine ganze Woche und mehr. Will man auch noch die vielen Sehenswürdigkeiten und Aussichten mitnehmen, wird man sich wohl eher 2 Wochen Zeit nehmen müssen. Aber egal, was wir an diesem einen Tag "erfahren" haben, hat uns sehr gut gefallen und vielleicht führt uns ja die 8. oder 11. Behördentour nochmals in den Harz.

Am Sonntag hieß es dann Sachen packen, um 08.00 Uhr Frühstück und um 09.00 Uhr Abfahrt. Von Wildemann fuhren wir nördlich über Lautenthal (interessantes Bergbaumuseum), am Innerste Stausee vorbei nach Langelsheim. Hier wurde noch mal aufgetankt, bevor wir westlich über die B82 nach Rhüden fuhren. Die B243 führte uns dann über Bockenem bis nach Hildesheim. Ab dort wechselten wir auf die Bl. Ober Nordstemmen, Elze und Coppenbrügge ging die Fahrt dann über die B442 weiter nach Bad Münder, wo mal wieder eine kleine Kaffeepause fällig war. Danach blieben wir noch bis Apelern auf der Bundesstraße. Dann fuhren wir über Reinsdorf, Stadthagen und Bückeburg nach Porta Westfalica. Hoch über der Stadt machten wir am Kaiser-Wilhelm-Denkmal unsere Mittagspause. Bei herrlichem Sonnenschein hatten wir eine prima Sicht auf das Weserbergland und auf der anderen Seite auf die norddeutsche Tiefebene. Nachdem wir die Mittagssonne lange genug genossen hatten, fuhren wir über Lübbecke, Preußisch Oldendorf und Bad Essen nach Ostercappeln.

Wie üblich, testeten wir in einem Gartencafe Eis und Kuchenangebot bevor wir in Richtung Cloppenburg starteten. Über Bohmte, Hunteburg, Damme und Holdorf erreichten wir Dinklage. Eine kurze Zigarettenpause (die Zigaretten natürlich nur für die Raucher, es wird niemand gezwungen) und schon ging es über kleinere Straßen von Dinklage über Hausstette, Vestrup und Sevelten zurück zum Cloppenburger Rathaus. Ein Abschlussfoto und die 3. Behördentour war gegen abend nach etwa 835 km beendet. Wieder, wie es sich gehört, ohne Unfälle und Pannen, aber mit jeder Menge Spaß am Motorradfahren. Dieser Spaß ist Schuld daran, dass wir im November 2001 beschlossen haben, dass in 2002 die 4. und 5. Behördentour gestartet wird. "Nachfahrer haben wir übrigens auch schon gefunden. Die Biker der Landkreisverwaltung wollen in 2002 nach Schleswig-Holstein aufbrechen (l. Behördentour, siehe OMA 11/2000)
Text und Photos: Egon Meyer-Pölking 

Comments
3. Behördentour
Eure Meinung ist uns wichtig! Tragt hier Eure Fragen, Kommentare oder auch Antworten zum Thema dieser Seite ein. Wir übernehmen keine Verantwortung für die Inhalte dieses Forums. Bei unzulässigen Einträgen schickt uns bitte eine Email.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

 

© Copyright www.oma-live.de - Alle Rechte vorbehalten! Email: info@oma-live.de
Webmaster CAD STUDIO FLÜGGE - Email: info@cad-studio.de










 
 02.02.2012
KTM 690 Duke
 02.02.2012
Opel 150 Jahre
 27.01.2012
Suzuki Inazuma
 27.01.2012
Kawasaki W800 Ltd 50
 24.01.2012
Kawasaki Versys 1000
 11.01.2012
Harley Motorrevision ab Werk
 10.01.2012
Yamaha YZF-R125
 09.01.2012
Yamaha Preise 2012
 02.01.2012
Rückrufe Japanischer Hersteller
 02.01.2012
Honda Fireblade CBR 1000 RR
 
-
Sparen durch Finanzoptimierung
COMPUTERBILD Internet Bestenliste