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Opel
Last Update 11.05.2011 16:22 Uhr
Automobile Ikonen
Schwierige Kreation -
 Der Opel GT ist ein Liebhaberstück und zählt zu den automobilen Ikonen.
Um zu einer automobilen Ikone zu werden, bedarf es vielerlei. Doch planbar ist die über viele Jahre anhaltende Begeisterung für ein Modell nicht, wie die Geschichte gezeigt hat. Rüsselsheim - Wie wird ein Auto zur Ikone? Diese Fragen haben sich Opel-Vorstandsmitglied Alain Visser, Opel-Chefdesigner Mark Adams, Beat Wyss, Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie sowie der Schriftsteller Matthias Penzel gestellt. Und eines wurde dabei klar: Eine Ikone ist nicht planbar.
Schlichte, schöne Formen sowie die emotionale Begeisterung des breiten Publikums über eine lange Zeit hinweg sind für Opel-Designchef Mark Adams wichtige Kriterien dafür, ob ein Automobil zur Ikone werden kann.
Das Paradebeispiel dafür ist der Austin Mini, der seinerzeit klein, effizient und einfach war. Für die Marke Opel gilt das Modell Opel GT als eine Ikone. Doch dass man Auto-Ikonen nicht im Voraus planen könne, stellt der Professor für Kunstwissenschaft, Beat Wyss, anlässlich der in Rüsselsheim von Opel einberufenen Gesprächsrunde über Auto-Design klar. So sei der damals von der Fachpresse belächelte
Citroen 2CV eigentlich als Billigauto entwickelt worden, habe aber - als eines der bekanntesten französischen Automobile der folgenden Jahrzehnte - Ikonen-Status erreicht. Dabei werden für den Schriftsteller Matthias Penzel Automobile nicht unbedingt aufgrund ihrer Schönheit zu einer Ikone. Oft führten gerade die nicht perfekten oder gar hässlichen Details zu den aufregenden Charakteren.
Heute noch Fahrzeug-Ikonen zu kreieren, sei schwieriger geworden, sind sich die Experten einig. Die Konkurrenz auf dem Automarkt sei riesig, gesetzliche und bürokratische Anforderungen seien größer und die Chancen und Möglichkeiten, sich als Marke zu profilieren, ungleich härter geworden. Opel sieht eine Chance für den elektrisch betriebenen Ampera, der Ende 2011 in Europa eingeführt wird. Mit der Verknüpfung von E-Mobilität und großer Reichweite und damit uneingeschränkter Alltagstauglichkeit habe der Ampera das Zeug dazu,
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 Obwohl der Citroen 2CV ursprünglich als Billigauto gedacht war, avancierte er zu einem absoluten Kultmobil.
zum Maßstab für die gesamte Automobil-Branche zu werden und damit Ikonenqualität zu erreichen. Dieses Fahrzeug kann zum Mittelpunkt für viele Menschen bei der Gestaltung ihrer Mobilität werden, ist sich Opel-Marketingchef Visser sicher.
Den Rahmen für den Dialog zwischen Kunst, Autodesign und Marketing bot die in der Halle A1 am historischen Opel-Hauptportal in Rüsselsheim noch bis zum 15. Mai stattfindende Kunst-Ausstellung Träume des Adam von Hans Diebschlag. In über 30 Gemälden zeigt der in Rüsselsheim auf gewachsene und inzwischen in England lebende Maler, wie Menschen die Marke Opel und ihre Fahrzeuge wahrnehmen. Dabei verbindet der Künstler persönliche Erfahrungen und Emotionen mit der Unternehmens-Geschichte und greift auch die Bildsprache früherer Opel Werbe-Plakate auf. Die Werkschau ist von Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr geöffnet.
 Wenn es nach dem Willen von Opel geht, dann wird auch der Ampera zur Ikone.
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Fotos: Opel / Citroen
Martina Göres/mid
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Rüsselsheim - Wie wird ein Auto zur###Ikone? Diese Fragen haben sich Opel-###Vorstandsmitglied Alain Visser, Opel-###Chefdesigner Mark Adams, Beat Wyss,###Professor für Kunstwissenschaft und###Medientheorie sowie der Schriftsteller###Matthias Penzel gestellt. Und eines###wurde dabei klar: Eine Ikone ist nicht###planbar.###
Schlichte, schöne Formen sowie die###emotionale Begeisterung des breiten###Publikums über eine lange Zeit hinweg###sind für Opel- Designchef Mark Adams###wichtige Kriterien dafür, ob ein###Automobil zur Ikone werden kann.###
Das Paradebeispiel dafür ist der Austin###Mini, der seinerzeit klein, effizient und###einfach war. Für die Marke Opel gilt das###Modell Opel GT als eine Ikone. Doch###dass man Auto- Ikonen nicht im Voraus###planen könne, stellt der Professor für###Kunstwissenschaft, Beat Wyss,###anlässlich der in Rüsselsheim von Opel###einberufenen Gesprächsrunde über###Auto- Design klar. So sei der damals###von der Fachpresse belächelte Citroen###2CV eigentlich als Billigauto entwickelt###worden, habe aber - als eines der###bekanntesten französischen Automobile###der folgenden Jahrzehnte - Ikonen-###Status erreicht. Dabei werden für den###Schriftsteller Matthias Penzel###Automobile nicht unbedingt aufgrund###ihrer Schönheit zu einer Ikone. Oft###führten gerade die nicht perfekten oder###gar hässlichen Details zu den###aufregenden Charakteren.###
Heute noch Fahrzeug- Ikonen zu###kreieren, sei schwieriger geworden,###sind sich die Experten einig. Die###Konkurrenz auf dem Automarkt sei###riesig, gesetzliche und bürokratische###Anforderungen seien größer und die###Chancen und Möglichkeiten, sich als###Marke zu profilieren, ungleich härter###geworden. Opel sieht eine Chance für###den elektrisch betriebenen Ampera, der###Ende 2011 in Europa eingeführt wird.###Mit der Verknüpfung von E- Mobilität und###großer Reichweite und damit###uneingeschränkter Alltagstauglichkeit###habe der Ampera das Zeug dazu, zum###Maßstab für die gesamte Automobil-###Branche zu werden und damit###Ikonenqualität zu erreichen. Dieses###Fahrzeug kann zum Mittelpunkt für viele###Menschen bei der Gestaltung ihrer###Mobilität werden, ist sich Opel-###Marketingchef Visser sicher.###
Den Rahmen für den Dialog zwischen###Kunst, Autodesign und Marketing bot die###in der Halle A1 am historischen Opel-###Hauptportal in Rüsselsheim noch bis###zum 15. Mai stattfindende Kunst-###Ausstellung Träume des Adam von###Hans Diebschlag. In über 30 Gemälden###zeigt der in Rüsselsheim auf###gewachsene und inzwischen in###England lebende Maler, wie Menschen###die Marke Opel und ihre Fahrzeuge###wahrnehmen. Dabei verbindet der###Künstler persönliche Erfahrungen und###Emotionen mit der Unternehmens-###Geschichte und greift auch die###Bildsprache früherer Opel Werbe-###Plakate auf. Die Werkschau ist von###Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr###geöffnet.