Last Update 14.06.2010 11:17 Uhr

BMW X3 Fahrbericht


Größer, schneller, sparsamer

BMW X3 Fahrbericht
Der Pionier in der Klasse der mittelgroßen Premium SUV erfährt im Herbst eine Neuauflage
Trotzdem gibt es 210 km/h Spitze und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Zu Marktstart wird der neue X3 zudem noch als xDrive 35i mit 225 kW/306 PS und 400 Nm angeboten. Wie alle Sechszylinder ist das Top Modell mit einer Achtgang Sportautomatik kombiniert, die neben Schaltpaddeln am Lenkrad eine geänderte Software für mehr Fahrspaß bietet. Der X3 wird der erste BMW sein, der serienmäßig in allen Motor und Getriebevarianten über eine serienmäßige Start Stopp Automatik verfügt. Zusammen mit den anderen Effizienzmaßnahmen sollen die Verbräuche im Vergleich zum Vorgänger so um rund 15 Prozent sinken. Im Frühjahr 2011 wird das Motorendoppel um weitere Varianten ergänzt. So wird der X3 unter anderem einen Vierzylinder Diesel mit 154 kW/210 PS sowie einen Dreiliter Reihensechszylinder mit rund 250 PS bekommen. Beide Triebwerke sind bereits aus X1 und anderen BMW Modellen bekannt. Ebenfalls 2011 sollen zudem die neuen Vierzylinder Benziner mit einfacher und doppelter Turbo Aufladung Einzug halten. Die größte Stärke des Mittelklasse SUV bleibt jedoch die Fahrdynamik. Dort hat der X3 nochmals deutlich nachgelegt. War die erste Generation nicht nur straff und sportlich, sondern gerade auf der Hinterachse polternd hart, so präsentiert sich die zweite Generation hier deutlich ausgewogener. Besonders breit konnten wir das Fahrwerk mit den optional erhältlichen elektronischen Dämpfern abstimmen, so Heinz Krusche, hier hat der Fahrer

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die Wahl zwischen komfortabel und besonders sportlich. Das sind zwei völlig unterschiedliche Autos. Nick und Wankbewegungen sind kaum spürbar und die neu entwickelte elektrohydraulische Lenkung ist in Sachen Präzision und Fahrbahn Rückmeldung eine Klasse für sich. Der Sechszylinderbenziner des X3 xDrive 35i dreht bissig und willig hoch, ehe er in einen hohen und somit verbrauchsgünstigen Gang der Achtstufen Automatik wechselt. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die geringe Tendenz zum Untersteuern beim 1,8 Tonnen schweren X3 nochmals deutlich reduziert. So weicht die normale Kraftverteilung im Verhältnis von 40:60 bei flotter Fahrt deutlich zugunsten der Hinterachse ab und sorgt so für einen dynamischen Vortrieb, der den des mehr als 200 Kilogramm leichteren X1 nochmals übersteigt. Im Vergleich zum mehr als erfolgreichen Vorgänger präsentiert sich der Neue im Innenraum deutlich wertiger und größer dimensioniert. So gibt es Anzeigen und Bedieneinheiten Im Stile von 5er und 7er; dazu mehr Schulter, Bein und Kniefreiheit. Jedoch ist die Beinauflage in der zweiten Reihe nach wie vor recht kurz und die Bank könnte gerade für längere Fahrten weicher gepolstert sein. Immerhin hat sich entsprechend den gewachsenen Abmessungen auch der Laderaum leicht vergrößert. Längst überfällig verfügt der X3 nunmehr auch über eine elektrische Heckklappe leider nur gegen Aufpreis.


BMW X3 Fahrbericht
Breiter, höher, länger: Der Neue legt bei den Dimensionen zu, speckt aber gewichtsmäßig leich ab
Stefan Grundhoff/mid
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