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Fahrbericht
Last Update 21.05.2010 14:03 Uhr
Gilera Fuoco 500 Roller
Feuriges Dreirad
Von der italienischen Traditions Marke Gilera stammt der dreirädrige Roller mit Namen Fuoco (Feuer), der mit seinem 30 kW/41 PS starken Motor zum Preis von 7600 Euro richtig Dampf macht. Die innovative Vorderradaufhängung der zwei Pneus mit zwei Kurzschwingen, die über ein Parallelogrammgestänge miteinander verbunden sind, stammt aus dem Piaggio mp3. Der Fuoco ist nur mit einem größeren Motor und fescher Offroad Optik versehen. Warum die beiden 125er und 250er mp3 Roller allerdings unter Piaggio und nicht Gilera Flagge fahren, bleibt ein Geheimnis der italienischen Strategen, denn beide Marken sind unter dem Dach des großen Piaggio Konzerns vereint.
Kein Geheimnis sind dagegen die erstaunlichen Fähigkeiten der einmaligen Parallelogramm Vorderradaufhängung, die Fahrmanöver erlaubt, die für Roller bisher unmöglich schienen: Schräglagen mit 40 Grad Neigung, gefahrlose Vollbremsungen bei Nässe, selbst Slides und Stoppies wie bei den Profis sind drin. Diese Technik empfiehlt sich eher für ein richtiges Spaßgerät als für ein braves Mobil mit der biederen Optik des mp3, weshalb die Strategen im Piaggio Konzern dem Fuoco ein feuriges und zugleich kraftvolles Design verpasst haben: Die Front ist von Metallgeflechteinsätzen geprägt, was dem Fahrzeug ein bulliges Aussehen verleiht. Die vordere Scheinwerfer Gruppe mit den fünf Leuchten erinnert an Rallye Trucks, die beiden größten Scheinwerfer besitzen stoßsichere Schutzgitter, wie man sie auch von Motocross Maschinen kennt.
Als Antrieb des
Gilera Fuoco fungiert der neue Viertaktmotor Master 500 mit Doppelzündung, vier Ventilen, elektronischer Einspritzung und Flüssigkeitskühlung. Aus 493 ccm Hubraum erlöst der Einzylinder knapp 30 kW/41 PS und ein maximales Drehmoment von stolzen 46 Nm bei 5 250 U/min. Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 142 km/h und beschert eine für Rollerverhältnisse beachtliche Beschleunigung. Echte Motorräder hängen den Fuoco an der Ampel aber immer noch ab, denn mit 270 Kilogramm schleppt der Italiener reichlich Gewicht mit sich herum.
Zum Wohlfühlen bedarf es wie schon beim mp3 einiger Eingewöhnung, bis man zu dem ungewöhnlichen Fahrverhalten Vertrauen fasst. Erst dann fühlt sich der Fahrer auch bei extremen Fahrmanövern wie auf losem Untergrund oder über nassem Pflaster sicher. Was bleibt, sind höhere Betätigungskräfte als bei einem Einspurfahrzeug, gerade in schnellen Wechselkurven ist ordentlicher Körper Einsatz gefragt. In Sachen Handlichkeit ist der Fuoco trotz ähnlicher Breite einem zweirädrigen Roller deutlich unterlegen, und das nicht nur wegen des übergroßen Wendekreises. Punkten kann das Dreirad dagegen bei der Stabilität: Ein 14 Zoll Hinterrad mit 140/70er Reifen sorgt für die nötige Heckstabilität, vorn helfen sich die beiden Zwölfzöller gegebenenfalls gegenseitig aus. Drei
Teststeno Gilera Fuoco 500:
Roller mit drei Rädern, vorn zwei, hinten eins, Motor: flüssigkeitsgekühlter Viertakt Einzylinder, vier Ventile, 493 ccm Hubraum, 30 kW/41 PS Leistung bei 7 250 U/min, max. Drehmoment 46,5 Nm bei 5 250 U/min, Fahrwerk: Stahlrohrrahmen, zwei Kurzschwingen vorn, über Parallelogrammgestänge verbunden, Triebsatzschwinge hinten, Sitzhöhe: 78,5 cm, Tankinhalt: 12 Liter, Gewicht: 270 kg, Preis: 7 600 Euro.
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Scheibenbremsen im 240er Format mit Doppelkolben Bremszangen sorgen für höchst effizientes Bremsen.
Die ausgesprochen amüsante Fahr Dynamik kann jedoch nicht über einen gewissen Mangel an Komfort hinweg täuschen. Der Fußraum auf den Alu Riffelblechen ist eingeschränkt und das Trittbrett im Verhältnis zum Sitz einfach zu hoch für lange Touren. Zudem zeigt das Heck beim Überfahren holpriger Untergründe eine Unnachgiebigkeit, die das Rückgrat gar nicht schätzt.
Zur Standardausstattung gehört beim 500er das elektrohydraulische Verriegelungssystem für die Vorder Radaufhängung, mit dessen Hilfe der Fuoco ohne Mittelständer auf Knopfdruck aufrecht abgestellt werden kann. Damit wird das Parken selbst auf schrägen Untergründen oder mit einem Rad auf dem Bordstein möglich. Wer die Technik beherrscht, braucht darüber hinaus die Füße an der Ampel nicht mehr absetzen, um das Fahrzeug im Gleichgewicht zu halten erstaunte und neidische Blicke der übrigen Verkehrsteilnehmer sind einem dann gewiss. Beim Einsatzspektrum hält es der Fuoco mit seinen vierrädrigen Verwandten, den SUVs: Ungeachtet der geländegängigen Optik fühlt er sich auf Landstraßen am wohlsten; in der Stadt wirkt er zu sperrig, für die Autobahn bietet er zu wenig Wind und Wetterschutz.
 Dank der Parallelogramm Vorderrad-Aufhängung sind Schräglagen mit 40 Grad Neigung, gefahrlose Vollbremsungen bei Nässe, selbst Slides und Stoppies wie bei den Profis möglich
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Ein donnerndes Grollen entweicht den beiden verchromten Endtöpfen. Nein, ich bin nicht in den USA sonder im
Vor allem für die günstigen Preise seiner Motorräder ist der südkoreanische Hersteller Hyosung auf dem deutschen
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Die innovative Vorderradaufhängung der###zwei Pneus mit zwei Kurzschwingen, die###über ein Parallelogrammgestänge###miteinander verbunden sind, stammt aus###dem Piaggio mp3. Der Fuoco ist nur mit###einem größeren Motor und fescher###Offroad Optik versehen. Warum die###beiden 125er und 250er mp3 Roller###allerdings unter Piaggio und nicht Gilera###Flagge fahren, bleibt ein Geheimnis der###italienischen Strategen, denn beide###Marken sind unter dem Dach des großen###Piaggio Konzerns vereint.
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###Kein Geheimnis sind dagegen die###erstaunlichen Fähigkeiten der einmaligen###Parallelogramm Vorderradaufhängung,###die Fahrmanöver erlaubt, die für Roller###bisher unmöglich schienen: Schräglagen###mit 40 Grad Neigung, gefahrlose###Vollbremsungen bei Nässe, selbst Slides###und Stoppies wie bei den Profis sind drin.###Diese Technik empfiehlt sich eher für ein###richtiges Spaßgerät als für ein braves###Mobil mit der biederen Optik des mp3,###weshalb die Strategen im Piaggio###Konzern dem Fuoco ein feuriges und###zugleich kraftvolles Design verpasst###haben: Die Front ist von###Metallgeflechteinsätzen geprägt, was###dem Fahrzeug ein bulliges Aussehen###verleiht. Die vordere Scheinwerfer###Gruppe mit den fünf Leuchten erinnert an###Rallye Trucks, die beiden größten###Scheinwerfer besitzen stoßsichere###Schutzgitter, wie man sie auch von###Motocross Maschinen kennt.
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###Als Antrieb des Gilera Fuoco fungiert der###neue Viertaktmotor Master 500 mit###Doppelzündung, vier Ventilen,###elektronischer Einspritzung und###Flüssigkeitskühlung. Aus 493 ccm###Hubraum erlöst der Einzylinder knapp 30###kW/41 PS und ein maximales Drehmoment###von stolzen 46 Nm bei 5 250 U/min. Das###reicht für eine Höchstgeschwindigkeit###von 142 km/h und beschert eine für###Rollerverhältnisse beachtliche###Beschleunigung. Echte Motorräder###hängen den Fuoco an der Ampel aber###immer noch ab, denn mit 270 Kilogramm###schleppt der Italiener reichlich Gewicht###mit sich herum.
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###Zum Wohlfühlen bedarf es wie schon###beim mp3 einiger Eingewöhnung, bis man###zu dem ungewöhnlichen Fahrverhalten###Vertrauen fasst. Erst dann fühlt sich der###Fahrer auch bei extremen Fahrmanövern###wie auf losem Untergrund oder über###nassem Pflaster sicher. Was bleibt, sind###höhere Betätigungskräfte als bei einem###Einspurfahrzeug, gerade in schnellen###Wechselkurven ist ordentlicher Körper###Einsatz gefragt. In Sachen Handlichkeit###ist der Fuoco trotz ähnlicher Breite einem###zweirädrigen Roller deutlich unterlegen,###und das nicht nur wegen des###übergroßen Wendekreises. Punkten kann###das Dreirad dagegen bei der Stabilität: Ein###14 Zoll Hinterrad mit 140/70er Reifen###sorgt für die nötige Heckstabilität, vorn###helfen sich die beiden Zwölfzöller###gegebenenfalls gegenseitig aus. Drei###Scheibenbremsen im 240er Format mit###Doppelkolben Bremszangen sorgen für###höchst effizientes Bremsen.
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###Die ausgesprochen amüsante Fahr###Dynamik kann jedoch nicht über einen###gewissen Mangel an Komfort hinweg###täuschen. Der Fußraum auf den Alu###Riffelblechen ist eingeschränkt und das###Trittbrett im Verhältnis zum Sitz einfach###zu hoch für lange Touren. Zudem zeigt###das Heck beim Überfahren holpriger###Untergründe eine Unnachgiebigkeit, die###das Rückgrat gar nicht schätzt.
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###Zur Standardausstattung gehört beim###500er das elektrohydraulische###Verriegelungssystem für die Vorder###Radaufhängung, mit dessen Hilfe der###Fuoco ohne Mittelständer auf Knopfdruck###aufrecht abgestellt werden kann. Damit###wird das Parken selbst auf schrägen###Untergründen oder mit einem Rad auf###dem Bordstein möglich. Wer die Technik###beherrscht, braucht darüber hinaus die###Füße an der Ampel nicht mehr absetzen,###um das Fahrzeug im Gleichgewicht zu###halten erstaunte und neidische Blicke der###übrigen Verkehrsteilnehmer sind einem###dann gewiss. Beim Einsatzspektrum hält###es der Fuoco mit seinen vierrädrigen###Verwandten, den SUVs: Ungeachtet der###geländegängigen Optik fühlt er sich auf###Landstraßen am wohlsten; in der Stadt###wirkt er zu sperrig, für die Autobahn###bietet er zu wenig Wind und###Wetterschutz.