Last Update 08.08.2011 09:55 Uhr

Honda CBR 600 F


Willkommen zurück -

Honda CBR 600 F
Das Leergewicht der 600er rangiert vollgetankt mit 211 Kilo in sehr akzeptablen Bereichen - zumal es am Handling nichts auszusetzen gibt.
an, während das maximale Drehmoment von 64 Nm bei 10 500 U/min anliegt. Diese Zahlen verweisen nicht nur auf die Herkunft des sauber am Gas hängenden Motors, sondern auch auf die Drehzahlbereiche, in denen seine Stärken liegen. Zwar zieht die Honda bereits ab Standgas sanft und stressfrei an, weshalb man langsames Zuckeln im Ampelstau auch ohne heulendes Hochdrehen bewerkstelligen kann. Aber erst zwischen 4000 und 5000 Touren erreicht die Nadel im leider nur mäßig gut ablesbaren Cockpit jene Bereiche, die munteres Vorankommen erlauben, um mit dem Erreichen der Marke von 8000 U/min die sportive Seite der F in den Vordergrund zu stellen. Wer auf zügiges Kurvenhetzen und nachhaltige Beschleunigung steht, kann sich nun austoben: erst bei 13 000 Umdrehungen beginnt der rote Bereich. Allerdings schlägt sich dies auch in einem erhöhten Verbrauch nieder, der normalerweise bei sechs Litern auf 100 Kilometer liegt. In Kombination mit dem 18,4 Liter fassenden Tank sind somit Distanzen von gut 300 Kilometern machbar. Das Leergewicht der 600er rangiert vollgetankt mit 211 Kilo in sehr akzeptablen Bereichen - zumal es am Handling nichts auszusetzen gibt. Der angenehm

gekröpfte Lenker liegt gut in der Hand, und erleichtert das Dirigieren der Honda auch in schnellen Kurven ungemein. Da man zudem nur leicht nach vorne gebeugt sitzt, lassen sich auch längere Etappen bewältigen, obwohl der Winddruck hinter der schicken Vollverkleidung jenseits von 180 km/h auf Dauer unangenehm werden kann - sofern man sich nicht für die 34 Millimeter höhere Scheibe aus dem Zubehör entschieden hat. Zudem muss man etwaige Passagiere erst vom Nutzen der in die Heckverkleidung integrierten Griffmulden überzeugen - die Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h sollte man dabei jedoch nicht unbedingt erwähnen. Die CBR600F ist ein auch wegen des serienmäßigen Combined-ABS-Systems angenehm stressfrei zu bewegender Mittelklasse-Alleskönner. Deshalb spricht die in drei Farben erhältliche Honda auch den Einsteiger und Wiedereinsteiger an. Wer folglich Gefallen findet an Motorrädern mit vernehmbar-sportlichem Touch, auf Alltagstalente jedoch nicht verzichten möchte, der sollte sich die 8990 Euro teure CBR600F einmal näher anschauen. Jetzt ist sie ja wieder da: Die Legende geht in die zweite Runde.


Honda CBR 600 F
Die Honda CBR600F ist in drei Farben erhältlich.
Heiko P. Wacker/mid
Diese Seite bei Mister Wong bookmarken. Diese Seite bei Google bookmarken. Diese Seite bei Yahoo.com bookmarken. Diese Seite bei WebNews bookmarken. Diese Seite bei YiGG bookmarken. Diese Seite bei LinkARENA bookmarken.

Fahrbericht
Triumph Explorer

Malaga/Spanien - Der traditionsreiche britische Motorradsteller Triumph versteht sich auf den Bau klassischer

Fahrbericht
Honda Crosstourer

Tarragona/Spanien - Sportler sind out, Reiseenduros sind in, auf diesen kurzen Nenner lässt sich die

RĂĽckrufaktion
Suzuki Burgman und V-Strom 650

Bensheim - Ab in die Werkstatt heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V- Strom oder einen Suzuki