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Fahrbericht
Last Update 05.01.2010 14:51 Uhr
Honda VFR 1200 F
Neuer V-Mann
Die komplett neu entwickelte VFR 1200F von Honda kommt mit 127 kW/172 PS starkem V4-Triebwerk, Kardanantrieb und innovativer Verkleidung ab Februar 2010 für 14 900 Euro auf den Markt. Zum dreißigjährigen Jubiläum der Honda-V4-Motorentechnologie steht auch die VFR 1200 F für Innovation aus Tradition, der dynamische Sporttourer ist ein Technologieträger mit zahl- reichen Hightech-Merkmalen. Das beginnt bereits beim Herzstück, dem flüssigkeitsgekühlten V4-Motor mit 1 237 ccm Hubraum: Der Zylinderwinkel beträgt wie bei den Honda MotoGP-Racern 76 Grad; Unicam-Vierventil-Zylinderköpfe aus dem Motocross-Bereich reduzieren die Bauhöhe, ein Kurbelwellen-Hubzapfenversatz von 28 Grad erübrigt eine Ausgleichswelle.
Damit erlöst der V4 souveräne 129 Nm maximales Drehmoment und die satte Leistung von 127 kW/172 PS, die elektronisch gesteuert eingesetzt werden. Statt herkömmlicher Drossel- klappenbetätigung steuert ein Throttle by Wire System die PGM FI Benzin- einspritzung mit den gewünschten Befehlen an. Das System funktioniert ohne Verzögerung, die VFR hängt sauber am Gas und setzt Fahrbefehle exakt um. Eine ausgezeichnete Laufruhe gibt es obendrauf. Im unteren Drehzahlbereich gibt sich der Motor zahm und zurückhaltend. Ab 4 000 Touren schiebt er kräftig voran, aber zwischen 6 000 und 10 000 U/min legt der Wolf den Schafspelz ab und hetzt über den Asphalt. Für entsprechende akustische Untermalung sorgt dann eine geöffnete Auslassklappe im Schalldämpfer, die der VFR eine aggressiv-bellende Note verleiht. Für sportliches Herunterschalten im Sechsganggetriebe ist die Japanerin mit einer Antihopping Kupplung versehen, die nach dem gleichen Prinzip wie bei der supersportlichen CBR 1000 RR Fireblade funktioniert. Stammen alle diese Errungenschaften aus dem Supersportbereich, so weist der erstmals in der VFR-Geschichte zur Kraftübertragung eingesetzte Kardan- antrieb den Weg in Richtung Tourer. Zahlreiche konstruktive Kniffe reduzieren normale Lastwechsel-

reaktionen auf ein Minimum, plötzliche Gaskorrekturen bei niedrigen Dreh- zahlen provozieren jedoch Bewegungen aus dem Antriebsstrang. Fahrwerkseitig setzt Honda bei der VFR 1200 F auf einen Aluminiumguss-Brückenrahmen, das Vorderrad wird von einer Upside-Down-Telegabel geführt, hinten kommt eine formschöne, sportliche Einarm- schwinge zum Einsatz, in der die Kardanwelle läuft.
Als Besonderheit des V4-Motoren- abstimmung sind die beiden mittleren Zylinder nach hinten, die äußeren nach vorn gerichtet. Durch die schmale hintere Zylinderbank ergibt sich eine Wespentaille, die dafür sorgt, dass der Fahrer voll ins Motorrad integriert wird. Mittelgroße Fahrer genießen einen perfekten Knieschluss, fürs lässige Touren sind indes die Rasten einen Tick zu weit vorn und zu hoch montiert. Die Ergonomie passt jedoch aus- gezeichnet für die engagierte Kurven- hatz. Dann sucht und findet der Fahrer eine vorderradorientierte Haltung mit viel Feedback von Fahrwerk und Reifen. Sehr sensibel reagieren die Feder- elemente schon auf kleine Boden- unebenheiten, ohne es an sportlicher Straffheit vermissen zu lassen. Gabel wie Federbein genügen hohen sportlichen Weihen, sie halten die VFR auch beim Gewaltritt durch viele schnelle Bögen hintereinander exakt auf der Linie und liefern ein tolles Gefühl von Fahrstabilität und Souveränität. Exakt, neutral und zielgenau biegt die 1200er in die Kurven. Die mit 267 Kilogramm nicht gerade leicht- gewichtige VFR gibt sich höchst agil und lässt den Fahrer ihre Pfunde nur in engen Wechselkurven und beim Rangieren spüren. Auf den gewundenen Landstraßen dürfte selbst ein ausgewachsenes Supersport- motorrad kaum dynamischer seine Bahnen ziehen. Den Fahrgenuss perfekt macht das sportlich abgestimmte Combined-ABS mit zwei 320er Bremsscheiben und Sechs- kolben
Teststeno Honda VFR 1200 F:
Straßenmotorrad mit flüssigkeitsgekühltem Vierzylinder-Viertakt-76°-V-Motor, vier Ventile je Zylinder, Hubraum 1 237 ccm, Leistung 127 kW/172 PS bei 10 000 U/min, max. Drehmoment 129 Nm bei 8 750 U/min, elektronische Kraftstoffeinspritzung, geregelter Katalysator, Sechsganggetriebe, Kardanantrieb, Aluminium Brücken- rahmen, Upside-Down-Telegabel vorn, Einarmschwinge mit angelenktem Federbein hinten, Sitzhöhe 815 cm, Tankinhalt 18,5 l, Gewicht vollgetankt 267 kg, zul. Gesamtgewicht 463 kg; Preis 14 900 Euro.
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Festsattel vorn sowie einer Scheibe hinten mit Doppelkolben-Schwimmsattel. Mit knackigem Druck- punkt und erst sehr spät regelndem ABS verzögert die VFR sportiv und in jeder Lage absolut vertrauens-erweckend. Ein winziges Aufstell- moment beim Bremsen in Schräglage stört nicht wirklich.
Mit ihrer Agilität, der Dynamik und den gebotenen Fahrleistungen kann die neue VFR Sportsgeister befriedigen. Tourenqualitäten steuert die neuartige Verkleidung bei, die in zwei Lagen übereinander aufgebaut ist und dadurch die Luftströme zielgenauer umleiten kann: Der Windschutz ist hervorragend, Kopf, Oberkörper und Beine bleiben von jeglichen Wirbeln verschont. Einzig die Geräusche im Helm fallen laut aus, doch dagegen helfen bekanntlich Ohrstöpsel. Weiteres Tourenzubehör umfasst beispielsweise ein in Fahrzeug- farbe gehaltenes Koffer- system, das ohne Werkzeug schnell an- und abgebaut ist und sich harmonisch in die dynamische Linie der VFR einfügt. Geschmacksache ist sicherlich die neu gestaltete Frontpartie mit dem sogenannten X-Face-Scheinwerfer, bei der sich die Linien x-förmig kreuzen und zwei seitliche LED-Streifen den Scheinwerfer flankieren. Positions- lichter in den Spiegeln sorgen für eine unverwechselbare Anmutung bei Dunkelheit. Mit der neuen VFR 1200 F hat Honda einen Technologieträger auf die 17-Zoll-Räder gestellt, der als V-Mann erfolgreich eine Brücke zwischen Sport und Tour schlägt, dabei aber die sportiven Seiten deutlich betont. Qualitativ erfüllt die VFR die gehobenen Ansprüche der Tourenklientel, was gleich drei Jahre Garantie und die auf kundenfreundliche 12 000 Kilometer ausgedehnten Wartungsintervalle unter- streichen. Für 14 900 Euro kann man sich ab Februar 2010 von den frisch gewonnen VFR-Vorzügen überzeugen.

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Gran Canaria/Spanien - Fahrer von Einzylinder- Motorrädern galten schon immer als besonders eigen. Mittendrin
Costa Adeje/ Teneriffa - Am Anfang war der Einzylinder, dann kam der Boxer und mit ihm der Siegeszug der BMW GS, in
Portimao/Portugal - Ungeachtet des naturgemäß schnelllebigen Charakters des Supersport- Genres findet sich hier
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Zum dreißigjährigen Jubiläum der###Honda- V4- Motorentechnologie steht###auch die VFR 1200 F für Innovation aus###Tradition, der dynamische Sporttourer###ist ein Technologieträger mit zahl-###reichen Hightech- Merkmalen. Das###beginnt bereits beim Herzstück, dem###flüssigkeitsgekühlten V4- Motor mit 1###237 ccm Hubraum: Der Zylinderwinkel###beträgt wie bei den Honda MotoGP-###Racern 76 Grad; Unicam- Vierventil-###Zylinderköpfe aus dem Motocross-###Bereich reduzieren die Bauhöhe, ein###Kurbelwellen- Hubzapfenversatz von 28###Grad erübrigt eine Ausgleichswelle.
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###Damit erlöst der V4 souveräne 129 Nm###maximales Drehmoment und die satte###Leistung von 127 kW/172 PS, die###elektronisch gesteuert eingesetzt###werden. Statt herkömmlicher Drossel-###klappenbetätigung steuert ein Throttle###by Wire System die PGM FI Benzin-###einspritzung mit den gewünschten###Befehlen an. Das System funktioniert###ohne Verzögerung, die VFR hängt###sauber am Gas und setzt Fahrbefehle###exakt um. Eine ausgezeichnete###Laufruhe gibt es obendrauf. Im unteren###Drehzahlbereich gibt sich der Motor###zahm und zurückhaltend. Ab 4 000###Touren schiebt er kräftig voran, aber###zwischen 6 000 und 10 000 U/min legt###der Wolf den Schafspelz ab und hetzt###über den Asphalt. Für entsprechende###akustische Untermalung sorgt dann###eine geöffnete Auslassklappe im###Schalldämpfer, die der VFR eine###aggressiv- bellende Note verleiht. Für###sportliches Herunterschalten im###Sechsganggetriebe ist die Japanerin###mit einer Antihopping Kupplung###versehen, die nach dem gleichen###Prinzip wie bei der supersportlichen###CBR 1000 RR Fireblade funktioniert.###Stammen alle diese Errungenschaften###aus dem Supersportbereich, so weist###der erstmals in der VFR- Geschichte zur###Kraftübertragung eingesetzte Kardan-###antrieb den Weg in Richtung Tourer.###Zahlreiche konstruktive Kniffe###reduzieren normale Lastwechsel-###reaktionen auf ein Minimum, plötzliche###Gaskorrekturen bei niedrigen Dreh-###zahlen provozieren jedoch Bewegungen###aus dem Antriebsstrang. Fahrwerkseitig###setzt Honda bei der VFR 1200 F auf###einen Aluminiumguss- Brückenrahmen,###das Vorderrad wird von einer Upside-###Down- Telegabel geführt, hinten kommt###eine formschöne, sportliche Einarm-###schwinge zum Einsatz, in der die###Kardanwelle läuft.
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###Als Besonderheit des V4- Motoren-###abstimmung sind die beiden mittleren###Zylinder nach hinten, die äußeren nach###vorn gerichtet. Durch die schmale###hintere Zylinderbank ergibt sich eine###Wespentaille, die dafür sorgt, dass der###Fahrer voll ins Motorrad integriert wird.###Mittelgroße Fahrer genießen einen###perfekten Knieschluss, fürs lässige###Touren sind indes die Rasten einen###Tick zu weit vorn und zu hoch montiert.###Die Ergonomie passt jedoch aus-###gezeichnet für die engagierte Kurven-###hatz. Dann sucht und findet der Fahrer###eine vorderradorientierte Haltung mit###viel Feedback von Fahrwerk und Reifen.###Sehr sensibel reagieren die Feder-###elemente schon auf kleine Boden-###unebenheiten, ohne es an sportlicher###Straffheit vermissen zu lassen. Gabel###wie Federbein genügen hohen###sportlichen Weihen, sie halten die VFR###auch beim Gewaltritt durch viele###schnelle Bögen hintereinander exakt auf###der Linie und liefern ein tolles Gefühl###von Fahrstabilität und Souveränität.###Exakt, neutral und zielgenau biegt die###1200er in die Kurven. Die mit 267###Kilogramm nicht gerade leicht-###gewichtige VFR gibt sich höchst agil###und lässt den Fahrer ihre Pfunde nur in###engen Wechselkurven und beim###Rangieren spüren. Auf den###gewundenen Landstraßen dürfte selbst###ein ausgewachsenes Supersport-###motorrad kaum dynamischer seine###Bahnen ziehen. Den Fahrgenuss###perfekt macht das sportlich###abgestimmte Combined- ABS mit zwei###320er Bremsscheiben und Sechs-###kolben Festsattel vorn sowie einer###Scheibe hinten mit Doppelkolben-###Schwimmsattel. Mit knackigem Druck-###punkt und erst sehr spät regelndem###ABS verzögert die VFR sportiv und in###jeder Lage absolut vertrauens-###erweckend. Ein winziges Aufstell-###moment beim Bremsen in Schräglage###stört nicht wirklich.
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###Mit ihrer Agilität, der Dynamik und den###gebotenen Fahrleistungen kann die###neue VFR Sportsgeister befriedigen.###Tourenqualitäten steuert die neuartige###Verkleidung bei, die in zwei Lagen###übereinander aufgebaut ist und dadurch###die Luftströme zielgenauer umleiten###kann: Der Windschutz ist hervorragend,###Kopf, Oberkörper und Beine bleiben von###jeglichen Wirbeln verschont. Einzig die###Geräusche im Helm fallen laut aus,###doch dagegen helfen bekanntlich###Ohrstöpsel. Weiteres Tourenzubehör###umfasst beispielsweise ein in###Fahrzeug- farbe gehaltenes Koffer-###system, das ohne Werkzeug schnell an-###und abgebaut ist und sich harmonisch###in die dynamische Linie der VFR einfügt.###Geschmacksache ist sicherlich die neu###gestaltete Frontpartie mit dem###sogenannten X- Face- Scheinwerfer, bei###der sich die Linien x- förmig kreuzen###und zwei seitliche LED- Streifen den###Scheinwerfer flankieren. Positions-###lichter in den Spiegeln sorgen für eine###unverwechselbare Anmutung bei###Dunkelheit. Mit der neuen VFR 1200 F###hat Honda einen Technologieträger auf###die 17- Zoll- Räder gestellt, der als V-###Mann erfolgreich eine Brücke zwischen###Sport und Tour schlägt, dabei aber die###sportiven Seiten deutlich betont.###Qualitativ erfüllt die VFR die gehobenen###Ansprüche der Tourenklientel, was###gleich drei Jahre Garantie und die auf###kundenfreundliche 12 000 Kilometer###ausgedehnten Wartungsintervalle unter-###streichen. Für 14 900 Euro kann man###sich ab Februar 2010 von den frisch###gewonnen VFR- Vorzügen überzeugen.