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Fahrbericht
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Honda VTR 1000 SP1 Modell 2000
Nachdem Honda mit der RC 45 in der Superbike WM bei weitem nicht den Erfolg eingestrichen hat (nur ein Weltmeisterschaftstitel mit John Koczinzki), den man sich vorgestellt hatte, nimmt Honda nun mit einem neuen V2 Bike einen erneuten Anlauf, den Ducatis Paroli zu bieten.
Der straßenzulassungsfähige Ableger dieses Superbikes, die Honda VTR 1000 SP 1, verspricht daher nicht nur ein kurzweiliges (Test) Wochenende sondern auch das Freisetzen umfangreicher Emotionen. Zweifelsohne gehört das Testen solcher Superbikes zu den Highlights im \"harten\" Testeralltag. Und ich muß gestehen, dass ich mich wie selten auf einen Test gefreut habe. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Schon auf den ersten Blick verrät die neue Honda, wohin sie will, auf die Rennstrecke.
Der schmal bauende V Motor erlaubt eine schlanke Linienführung und die eng anliegende Verkleidung mit den aggressiv wirkenden Scheinwerfern und dem zentralen Lufteinlass für das Ram-Air-System unterstreicht das sportliche Styling der SP 1. Dass die Honda nur in der Farbe Rot erhältlich ist, ist sofort nachvollziehbar: ein solcher Renner muß rot sein.Die erste Sitzprobe auf der SP 1 bringt durchaus erstaunliches zu Tage. Sicher, die Sitzhaltung ist sehr sportlich, aber keineswegs unbequem. Die Handgelenke werden nicht vom eigenen Körpergewicht belastet und der schmale Tank zwingen nicht zu einer übermäßig gespreizten Beinhaltung.
Die Sitzposition nahe an den Lenkstummeln und die weit genug hinten positionierten Fußrasten lassen schon im Stand erahnen, wie gut der Fahrer auf die Honda einwirken kann. Doch genug der Probesitzerei - es kribbelt in der Gashand und so starte ich das V2 Triebwerk, um die SP1 in Aktion zu erleben. Ein kurzer Druck auf den Anlasserknopf genügt (bei gezogenem Choke) und die zwei, 10 Zentimeter Durchmesser messenden Kolben nehmen ihre Arbeit auf.
Allen Geräuschvorschriften zum Trotz untermalt die SP 1 ihr Wirken schon mit den Originaltöpfen mit einer Akustik, die für die Serie vom Feinsten ist und einem das Herz höher schlagen läßt.Kein Zweifel, hier sind zwei Zylinder am Werk..Kupplung gezogen, erster Gang eingelegt und das vielversprechende Wochenende kann beginnen. Lasse ich es auf den ersten Kilometern noch ein wenig sinnig angehen, hat man sich dank der hervorragenden Sitzposition schon bald an die Honda gewöhnt und die Gashand wird mutiger.
Dieser Mut belohnt der einspritzbefeuerte V2 der Honda mit einem Vortrieb, dass es die wahre Freude ist. Jede noch so kleine Bewegung der rechten Hand wird ab 3.000 U/min. mit vehementem Vorwärtsdrang beantwortet. Die Spontaneität, mit der der V2 am Gas hängt, sucht ihresgleichen. Ab 6.000 U/min. legt der Motor noch ein paar Briketts nach und nur die Sitzposition verhindert, dass das Vorderrad beim Beschleunigen permanent in der Luft schwebt.
Dieser V2 Motor ist schlichtweg ein Gedicht. Die nackten Werte dieses Triebwerkes mit 132 PS bei 9.500 U/min. und einem Drehmoment von 105 Nm bei 8.000 U/min. sagen nicht annähernd aus, welches Feeling diese Art der Fortbewegung dem Fahrer vermittelt. Das breit nutzbare Drehzahlband von 3.000 bis 10.000 U/min. machen die SP 1 auf kurvenreichen Bundes- und Landstraßen zur absoluten Droge.
Schon bald ertappe ich mich dabei, alle Tempolimits dieser Welt vergessend, in jeder Kurve mutiger werdend, von Kurve zu Kurve zu eilend. Dabei macht die SP 1 mir in jeder Situation deutlich, dass zwei Kolben in ihr wirken, ohne jedoch mit hochfrequenten unangenehmen Vibrationen aufzuwarten. Das Feeling ist einfach unbeschreiblich.
Dass sich das Vorderrad beim Beschleunigen ausgangs der Kurve
von der Fahrbahn verabschiedet, erschrickt mich zunächst, macht nach einer gewissen Eingewöhnung aber durchaus Spaß, zumal ein Kickbackverhalten zwar wahrnehmbar ist, aber nie gefährliche Ausmaße annimmt und so auch einen Lenkungsdämpfer entbehrlich macht.
Eine Motorcharakteristik wie aus dem (V 2-) BilderbuWer nun meint, das V 2 Triebwerk der SP 1 sei das Highlight dieses Motorrades, der wird von einem Fahrwerk beeindruckt, das bei Serienmotorrädern seines Gleichen sucht. Willig lenkt die 200 Kilogramm schwere (oder besser leichte) SP 1 in jede Kurve ein und besticht mit einer Zielgenauigkeit und Kurvenstabilität, wie ich sie bislang noch nicht erlebt habe.
Einmal in Schräglage gebracht, hält die SP 1 ihren Kurs ohne jegliches Aufstellmoment stoisch ein und läßt sich auch durch Fahrbahnunebenheiten nicht aus der Ruhe bringen. Die vordere, in Vorspannung, Zug- und Druckstufe verstellbare Showa Gabel, die im Stand eher etwas straff wirkte, funktioniert tadellos und spricht enorm feinfühlig an. (Helmuth, Du weißt ja, kein \"Losbrechmoment\"). Fahrbahnunebenkeiten werden anstandslos weggesteckt und beim harten Anbremsen ist die Gabel dennoch straff genug gefedert, ein übermäßiges Entlasten des Hecks zu vermeiden.
Auch das hintere voll einstellbare Federbein harmoniert hervorragend und bringt die Kraft der SP 1 zusammen mit der stabilen Schwinge jederzeit sicher auf die Straße. Wenn die Testredakteure einer bekannten Motorradzeitschrift mit gnädiger Hilfe eines ehemaligen Grand Prix Piloten nach dem Abspulen diverser Runden auf der Rennstrecke die Dämpfung der Zentralfederbeins bemängeln, dann mag das seine Berechtigung haben, auf öffentlichen Straßen wird man das Federbein wie das gesamte Fahrwerk der SP 1 kaum an seine Grenzen bringen können. Das Fahrwerk der Honda SP 1 verfügt über reichlich Reserven (für diverse werksmäßige Tuningstufen) und setzt im Serienbau derzeit Maßstäbe.
Selbst in äußerst schnellen Kurven glänzt das Fahrwerk mit einer sagenhaften Stabilität, dass man meinen könnte, die SP 1 liefe auf Schienen. Aber wer schnell unterwegs ist, braucht auch gute Bremsen. Hier überzeugt die SP 1 mit einer hervorragend zu dosierenden, vehement zupackenden Anlage, die keine Wünsche offen läßt. Die progressive Wirkung der vorderen Doppelscheibenanlage paßt hervorragend zu einem Supersportler und die erforderliche geringe Handkraft setzten der Bremsanlage das i-Tüpfelchen auf. Mit so einer Anlage ist es gar nicht so schwer, \"später auf der Bremse zu sein\" wie andere.
Dass diese Anlage eine geübte Hand erfordert, versteht sich von selbst. Meinen Ansprüchen genügte diese Anlage auf den Punkt.Doch wer nun glaubt, alle Highlights der neuen SP 1 zu kennen, der irrt. Das geradezu phantastisch leicht zu schaltende, rennmäßig abgestufte Sechsganggetriebe setzt dem Ganzen die Krone auf. Unterstützt von einer großartig harmonierenden hydraulischen Kupplung (...und hydraulische Kupplungen können doch leichtgängig sein) ist es die wahre Pracht das Getriebe der SP 1 Gang für Gang durchzuschalten. Der erste, sehr lang ausgelegte Gang dient dabei nicht nur zum Anfahren
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sondern darf auch in engen Ecken bemüht werden und kann ohne irgendwelche unangenehme Geräusche auch bei Tempo 50 eingelegt werden.
Exakt fügt sich eine Gangstufe an die nächste an - so muß ein Getriebe funktionieren. Lastwechselreaktionen? - Fehlanzeige! Der gesamte Antrieb der VTR SP 1 ist hervorragend gelungen und läßt nicht einmal im Ansatz irgendwelche Kritik zu. Einfach großartig! In der Summe ihrer Eigenschaften ist die VTR 1000 SP einfach ein phantastisches Motorrad, das wie aus einem Guß wirkt. Der Fahrspaß, den sie vermittelt ist eigentlich unbeschreiblich, man muß ihn halt erleben. Das Fahrvergnügen ist so groß, dass es selbst einem mir bekannten, eingefleischten Fan einer anderen fernöstlichen Marke ein breites Grinsen aufs Gesicht zauberte und ihn - naja, fast - zum SP 1 - Fan machte. Da die SP 1 ein reinrassiges Superbike ist, erwartet man so etwas wie Soziustauglichkeit gar nicht und das optional (an Stelle einer Abdeckung) montierbare Sitzbrötchen scheint dieses Urteil auch zu bestätigen (....taugt höchstens zum Brötchenholen...).
Doch zum Erstaunen aller fiel das Urteil meiner regelmäßigen Sozia bei weitem nicht so vernichtend aus, wie erwartet. Wie sie meinte, sei die Sitzposition nicht schlechter als bei anderen Supersportlern und gewisse Einschränkungen würde sie in Anbetracht des unendlichen Fahrspaßes, den auch ihr das Mitfahren auf der SP 1 bereiten würde, gerne in Kauf nehmen. So ist es schwer, überhaupt Kritikpunkte an der neuen Honda VTR 1000 SP 1 zu finden. Die Armaturen, die ausschließlich digital anzeigen, sind sicherlich Geschmackssache und die übrige Ausstattung entspricht eben der eines Supersportlers. Einzig wahrer Kritikpunkt ist, wie so oft bei Supersportlern der mangelnde Windschutz bei Topspeed.
Wer die immerhin über 270 km/h laufende SP 1 über die Bahn scheucht, wünscht sich schnell eine höhere Scheibe. Aber mal ehrlich, wer will schon eine SP 1 für die Autobahn. Dafür ist sie schlichtweg zu schade, kurvenreichen Strecken sind das Metier derSP; hier ist sie die Königin, die es zu schlagen gilt, hier will sie bewegt werden. Ansonsten besticht die SP 1 mit einer von Honda gewohnten Verarbeitungsqualität, einer wirklich tollen Lichtausbeute und zahlreichen durchdachten Detaillösungen, wie exakt einstellbarer Brems- und Kupplungshebel.
Die Honda VTR 1000 SP 1 ist mit einem Kaufpreis von 26.460,- DM zwar kein Sonderangebot, aber sie zahlt wirklich jede Mark ihres Kaufpreises mit Fahrspaß zurück. Und was ist schon Geld im Vergleich zu einem breiten Grinsen im Gesicht eines Bikers? Meine, durchaus hohen Erwartungen hat die VTR 1000 SP 1 jedenfalls voll erfüllt und mit etwas Wehmut gab ich sie nach dem Wochenende, welches natürlich viel zu kurz war, sichtlich beeindruckt an den Honda-händler, der sie uns zur Verfügung gestellt hatte, zurück.
Dass Colin Edwards am gleichen Wochenende den ersten Lauf zur Superbike-Weltmeisterschaft in Südafrika trotz wilder Haga-Attacken gewann ist sicherlich kein Zufall und läßt Honda hoffen, die WM 2000 mit der SP 1 auf Anhieb zu gewinnen.
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Malaga/Spanien - Der traditionsreiche britische Motorradsteller Triumph versteht sich auf den Bau klassischer
Tarragona/Spanien - Sportler sind out, Reiseenduros sind in, auf diesen kurzen Nenner lässt sich die
Bensheim - Ab in die Werkstatt heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V- Strom oder einen Suzuki
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Zweifelsohne gehört das Testen###solcher Superbikes zu den Highlights###im \"harten\" Testeralltag. Und ich muß###gestehen, dass ich mich wie selten auf###einen Test gefreut habe. Entsprechend###hoch waren meine Erwartungen. Schon###auf den ersten Blick verrät die neue###Honda, wohin sie will, auf die###Rennstrecke.
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###Der schmal bauende V Motor erlaubt###eine schlanke Linienführung und die###eng anliegende Verkleidung mit den###aggressiv wirkenden Scheinwerfern und###dem zentralen Lufteinlass für das Ram-###Air- System unterstreicht das sportliche###Styling der SP 1. Dass die Honda nur in###der Farbe Rot erhältlich ist, ist sofort###nachvollziehbar: ein solcher Renner###muß rot sein.Die erste Sitzprobe auf der###SP 1 bringt durchaus erstaunliches zu###Tage. Sicher, die Sitzhaltung ist sehr###sportlich, aber keineswegs unbequem.###Die Handgelenke werden nicht vom###eigenen Körpergewicht belastet und der###schmale Tank zwingen nicht zu einer###übermäßig gespreizten Beinhaltung.
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###Die Sitzposition nahe an den###Lenkstummeln und die weit genug###hinten positionierten Fußrasten lassen###schon im Stand erahnen, wie gut der###Fahrer auf die Honda einwirken kann.###Doch genug der Probesitzerei - es###kribbelt in der Gashand und so starte###ich das V2 Triebwerk, um die SP1 in###Aktion zu erleben. Ein kurzer Druck auf###den Anlasserknopf genügt (bei###gezogenem Choke) und die zwei, 10###Zentimeter Durchmesser messenden###Kolben nehmen ihre Arbeit auf.
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###Allen Geräuschvorschriften zum Trotz###untermalt die SP 1 ihr Wirken schon mit###den Originaltöpfen mit einer Akustik, die###für die Serie vom Feinsten ist und###einem das Herz höher schlagen###läßt.Kein Zweifel, hier sind zwei Zylinder###am Werk..Kupplung gezogen, erster###Gang eingelegt und das###vielversprechende Wochenende kann###beginnen. Lasse ich es auf den ersten###Kilometern noch ein wenig sinnig###angehen, hat man sich dank der###hervorragenden Sitzposition schon bald###an die Honda gewöhnt und die###Gashand wird mutiger.
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###Dieser Mut belohnt der###einspritzbefeuerte V2 der Honda mit###einem Vortrieb, dass es die wahre###Freude ist. Jede noch so kleine###Bewegung der rechten Hand wird ab###3.000 U/min. mit vehementem###Vorwärtsdrang beantwortet. Die###Spontaneität, mit der der V2 am Gas###hängt, sucht ihresgleichen. Ab 6.000###U/min. legt der Motor noch ein paar###Briketts nach und nur die Sitzposition###verhindert, dass das Vorderrad beim###Beschleunigen permanent in der Luft###schwebt.
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###Dieser V2 Motor ist schlichtweg ein###Gedicht. Die nackten Werte dieses###Triebwerkes mit 132 PS bei 9.500###U/min. und einem Drehmoment von 105###Nm bei 8.000 U/min. sagen nicht###annähernd aus, welches Feeling diese###Art der Fortbewegung dem Fahrer###vermittelt. Das breit nutzbare###Drehzahlband von 3.000 bis 10.000###U/min. machen die SP 1 auf###kurvenreichen Bundes- und###Landstraßen zur absoluten Droge.
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###Schon bald ertappe ich mich dabei, alle###Tempolimits dieser Welt vergessend, in###jeder Kurve mutiger werdend, von Kurve###zu Kurve zu eilend. Dabei macht die SP###1 mir in jeder Situation deutlich, dass###zwei Kolben in ihr wirken, ohne jedoch###mit hochfrequenten unangenehmen###Vibrationen aufzuwarten. Das Feeling ist###einfach unbeschreiblich.
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###Dass sich das Vorderrad beim###Beschleunigen ausgangs der Kurve von###der Fahrbahn verabschiedet, erschrickt###mich zunächst, macht nach einer###gewissen Eingewöhnung aber###durchaus Spaß, zumal ein###Kickbackverhalten zwar wahrnehmbar###ist, aber nie gefährliche Ausmaße###annimmt und so auch einen###Lenkungsdämpfer entbehrlich macht.
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###Eine Motorcharakteristik wie aus dem (V###2- ) BilderbuWer nun meint, das V 2###Triebwerk der SP 1 sei das Highlight###dieses Motorrades, der wird von einem###Fahrwerk beeindruckt, das bei###Serienmotorrädern seines Gleichen###sucht. Willig lenkt die 200 Kilogramm###schwere (oder besser leichte) SP 1 in###jede Kurve ein und besticht mit einer###Zielgenauigkeit und Kurvenstabilität, wie###ich sie bislang noch nicht erlebt habe.
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###Einmal in Schräglage gebracht, hält die###SP 1 ihren Kurs ohne jegliches###Aufstellmoment stoisch ein und läßt###sich auch durch Fahrbahnunebenheiten###nicht aus der Ruhe bringen. Die###vordere, in Vorspannung, Zug- und###Druckstufe verstellbare Showa Gabel,###die im Stand eher etwas straff wirkte,###funktioniert tadellos und spricht enorm###feinfühlig an. (Helmuth, Du weißt ja,###kein \"Losbrechmoment\").###Fahrbahnunebenkeiten werden###anstandslos weggesteckt und beim###harten Anbremsen ist die Gabel###dennoch straff genug gefedert, ein###übermäßiges Entlasten des Hecks zu###vermeiden.
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###Auch das hintere voll einstellbare###Federbein harmoniert hervorragend und###bringt die Kraft der SP 1 zusammen mit###der stabilen Schwinge jederzeit sicher###auf die Straße. Wenn die###Testredakteure einer bekannten###Motorradzeitschrift mit gnädiger Hilfe###eines ehemaligen Grand Prix Piloten###nach dem Abspulen diverser Runden###auf der Rennstrecke die Dämpfung der###Zentralfederbeins bemängeln, dann###mag das seine Berechtigung haben, auf###öffentlichen Straßen wird man das###Federbein wie das gesamte Fahrwerk###der SP 1 kaum an seine Grenzen###bringen können. Das Fahrwerk der###Honda SP 1 verfügt über reichlich###Reserven (für diverse werksmäßige###Tuningstufen) und setzt im Serienbau###derzeit Maßstäbe.
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###Selbst in äußerst schnellen Kurven###glänzt das Fahrwerk mit einer###sagenhaften Stabilität, dass man###meinen könnte, die SP 1 liefe auf###Schienen. Aber wer schnell unterwegs###ist, braucht auch gute Bremsen. Hier###überzeugt die SP 1 mit einer###hervorragend zu dosierenden,###vehement zupackenden Anlage, die###keine Wünsche offen läßt. Die###progressive Wirkung der vorderen###Doppelscheibenanlage paßt###hervorragend zu einem Supersportler###und die erforderliche geringe Handkraft###setzten der Bremsanlage das i-###Tüpfelchen auf. Mit so einer Anlage ist###es gar nicht so schwer, \"später auf der###Bremse zu sein\" wie andere.
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###Dass diese Anlage eine geübte Hand###erfordert, versteht sich von selbst.###Meinen Ansprüchen genügte diese###Anlage auf den Punkt.Doch wer nun###glaubt, alle Highlights der neuen SP 1###zu kennen, der irrt. Das geradezu###phantastisch leicht zu schaltende,###rennmäßig abgestufte###Sechsganggetriebe setzt dem Ganzen###die Krone auf. Unterstützt von einer###großartig harmonierenden###hydraulischen Kupplung (...und###hydraulische Kupplungen können doch###leichtgängig sein) ist es die wahre###Pracht das Getriebe der SP 1 Gang für###Gang durchzuschalten. Der erste, sehr###lang ausgelegte Gang dient dabei nicht###nur zum Anfahren sondern darf auch in###engen Ecken bemüht werden und kann###ohne irgendwelche unangenehme###Geräusche auch bei Tempo 50###eingelegt werden.
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###Exakt fügt sich eine Gangstufe an die###nächste an - so muß ein Getriebe###funktionieren. Lastwechselreaktionen? -###Fehlanzeige! Der gesamte Antrieb der###VTR SP 1 ist hervorragend gelungen###und läßt nicht einmal im Ansatz###irgendwelche Kritik zu. Einfach###großartig! In der Summe ihrer###Eigenschaften ist die VTR 1000 SP###einfach ein phantastisches Motorrad,###das wie aus einem Guß wirkt. Der###Fahrspaß, den sie vermittelt ist###eigentlich unbeschreiblich, man muß###ihn halt erleben. Das Fahrvergnügen ist###so groß, dass es selbst einem mir###bekannten, eingefleischten Fan einer###anderen fernöstlichen Marke ein breites###Grinsen aufs Gesicht zauberte und ihn -###naja, fast - zum SP 1 - Fan machte. Da###die SP 1 ein reinrassiges Superbike ist,###erwartet man so etwas wie###Soziustauglichkeit gar nicht und das###optional (an Stelle einer Abdeckung)###montierbare Sitzbrötchen scheint###dieses Urteil auch zu bestätigen###(....taugt höchstens zum###Brötchenholen...).
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###Doch zum Erstaunen aller fiel das Urteil###meiner regelmäßigen Sozia bei weitem###nicht so vernichtend aus, wie erwartet.###Wie sie meinte, sei die Sitzposition nicht###schlechter als bei anderen###Supersportlern und gewisse###Einschränkungen würde sie in###Anbetracht des unendlichen###Fahrspaßes, den auch ihr das Mitfahren###auf der SP 1 bereiten würde, gerne in###Kauf nehmen. So ist es schwer,###überhaupt Kritikpunkte an der neuen###Honda VTR 1000 SP 1 zu finden. Die###Armaturen, die ausschließlich digital###anzeigen, sind sicherlich###Geschmackssache und die übrige###Ausstattung entspricht eben der eines###Supersportlers. Einzig wahrer###Kritikpunkt ist, wie so oft bei###Supersportlern der mangelnde###Windschutz bei Topspeed.
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###Wer die immerhin über 270 km/h###laufende SP 1 über die Bahn scheucht,###wünscht sich schnell eine höhere###Scheibe. Aber mal ehrlich, wer will###schon eine SP 1 für die Autobahn. Dafür###ist sie schlichtweg zu schade,###kurvenreichen Strecken sind das Metier###derSP; hier ist sie die Königin, die es zu###schlagen gilt, hier will sie bewegt###werden. Ansonsten besticht die SP 1###mit einer von Honda gewohnten###Verarbeitungsqualität, einer wirklich###tollen Lichtausbeute und zahlreichen###durchdachten Detaillösungen, wie exakt###einstellbarer Brems- und###Kupplungshebel.
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###Die Honda VTR 1000 SP 1 ist mit einem###Kaufpreis von 26.460,- DM zwar kein###Sonderangebot, aber sie zahlt wirklich###jede Mark ihres Kaufpreises mit###Fahrspaß zurück. Und was ist schon###Geld im Vergleich zu einem breiten###Grinsen im Gesicht eines Bikers?###Meine, durchaus hohen Erwartungen###hat die VTR 1000 SP 1 jedenfalls voll###erfüllt und mit etwas Wehmut gab ich###sie nach dem Wochenende, welches###natürlich viel zu kurz war, sichtlich###beeindruckt an den Honda- händler, der###sie uns zur Verfügung gestellt hatte,###zurück.
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###Dass Colin Edwards am gleichen###Wochenende den ersten Lauf zur###Superbike- Weltmeisterschaft in###Südafrika trotz wilder Haga- Attacken###gewann ist sicherlich kein Zufall und###läßt Honda hoffen, die WM 2000 mit der###SP 1 auf Anhieb zu gewinnen.