Last Update 25.08.2010 16:10 Uhr

Mofarennen in Damscheid


Rennfahrer für ein Wochenende

Mofarennen in Damscheid
abgerundet. Der Samstag Morgen begann mit einem Frühstücksbuffet, an dem 120 Camper teilnahmen. Danach gab es noch einmal die Möglichkeit die 1100 Meter lange Strecke zu testen, bevor dann die technische Abnahme der Mofas stattfand. Bei der Teamansprache appellierten die Veranstalter noch bei allen Rennfahrern an die Fairness: In 6 Stunden kann viel passieren, da muss keiner den anderen vom Mofa stoßen. Fahrt fair und nehmt Rücksicht auf die anderen Fahrer! Um 12 Uhr startete bei schönstem Sonnenschein das große Rennen. Wie in den vergangenen Jahren mussten die Fahrer eine Laufstrecke von 250 Metern auf sich nehmen, bevor sie ihr Mofa starten konnten. Der Massenstart im Le Mans Stil verlief ohne größere Unfälle und alle Mofas kamen gut auf die Strecke. Während des Rennens gab es neben der Strecke beste Unterhaltung. Durch die Live Kommentare vom Kommenta torenturm waren die Zuschauer stets bestens informiert und konnten das Rennen aufmerksam verfolgen. Auch eine Besonderheit war die Zähltechnik mit Transpondern. Sobald ein Mofa über eine Magnetschleife im Boden fuhr, wurde die Startnummer direkt in den Computer übermittelt. So konnte die genaue Rundenzeit für jedes Team ermittelt werden. Auch die Besucher konnten so live die Platzierungen auf dem Bildschirm mitverfolgen. Die Teams zeigten sich sehr zufrieden mit der Strecke in Damscheid. Letztes Jahr war die Strecke sehr eng und es war schwer an eineigen Mofas vorbeizukommen. Das haben die Damscheider in diesem Jahr besser gemacht, erinnert sich Martin Kessler vom Kessler Racing Team aus Niederburg. Die begehbare Boxengasse fand besonders viel Zulauf, da es für viele Zuschauen interessant war kleinere und größere Reparaturen der einzelnen Teams zu begutachten und den fliegenden Wechsel der Fahrer direkt am Boxenrand zu verfolgen. Rege Beteiligung fand sich bei dem Fahrsimulator der Polizei, bei dem jung und alt seine verminderte Reaktionsfähigkeit unter Alkoholeinfluss testen konnte. Auch

für die kleinsten Besucher gab es einiges zu entdecken, unter anderem eine Hüpfburg und einen Haribostand. Für das leibliche Wohl sorgte die Elternaktivgruppe. Mit Kreationen wie dem Bremsklotz (Frikadellen) oder Pizzaecken trafen sie genau den Geschmack der Zuschauer und Teilnehmer. Am Nachmittag stärkten sich viele Zuschauer mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen. Nach drei Stunden und fünf Minuten Rennzeit gab es eine 30-Minuten-Pause, in der sich Mensch und Maschine erholen konnten. Die meisten Teams nutzten die Gelegenheit, um ihr Mofa für die restliche Rennzeit vorzubereiten. Nach sechs Stunden und zehn Minuten waren die Siegerteams am Ziel und es stand fest, wer die Wanderpokale mit nach Hause nimmt: Auf Platz eins der Tuning Klasse siegte wie schon im Vorjahr das Team Butt Furr aus Hückelhofen mit 211 Runden. Auf Platz zwei fuhr das Team Rookie Racer aus Bonn mit 201 Runden und den dritten Platz holte sich das Team Die Überspitzen aus Hintersteinau mit 199 Runden. In der Original Klasse siegte ebenfalls wie im Vorjahr das Team Pink Power aus Halsenbach mit 177 Runden. Den zweiten Platz belegte das Team Motor Club Pottum aus Pottum mit 162 Runden und der dritte Platz ging an das Team TDT Uhler aus Uhler mit 161 Runden. Nach der Siegerehrung gab es für die erschöpften Fahrer und Zuschauer ein entspanntes Abendprogramm. Johnny & the Bazookas sorgten mit ihrem Live Auftritt für Lagerfeuerstimmung bis tief in die Nacht, wo Teams und Zuschauer sich, und natürlich das Rennen feierten. Die Jugend Damscheid bedankt sich bei allen Helfern, Mitwirkenden und Sponsoren, die zu einem erfolgreichen Rennwochenende beitrugen. Das wichtigste für die Jugendlichen aus Damscheid ist, dass sich keine größeren Unfälle ereignet haben und alle Teilnehmer in dieser Woche wieder ihren normalen Berufen nachkommen können. Auf ihrer Internetseite zeigen die Veranstalter viele Fotos vom Rennwochenende.


Mofarennen in Damscheid
Mofarennen Damscheid
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