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Ratgeber
Last Update 15.06.2010 14:49 Uhr
Pkw Packesel
Ratgeber
 Vor der Fahrt in den Urlaub sollte ein vollbepacktes Auto auf die öffentliche Waage
Großer Kofferraum, Dachbox und Heckträger, wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, benötigt jede Menge Platz. Deshalb lautet das Motto bei vielen Reisenden auch: lieber zu viel als zu wenig. Und der zur Verfügung stehende Stauraum wird bis ins letzte Eck ausgenutzt. Doch nicht alles, was ins Auto passt, kann auch mitgenommen werden. Denn schließlich muss neben dem Volumen auch das Gewicht berücksichtigt werden. Wer als Pkw Fahrer um mehr als 20 Prozent überladen hat, muss nach Angaben der Prüforganisation GTÜ mit einem Bußgeld von mindestens 95 Euro sowie Punkten in Flensburg rechnen. Die erlaubte Zuladung für das jeweilige Fahrzeugmodell errechnet sich aus dem zulässigen Gesamtgewicht minus Leergewicht.
Beides findet sich in den Fahrzeugpapieren. Im Leergewicht ist in der Regel der Fahrer mit einem Normgewicht von 75 Kilogramm eingerechnet. So ergibt sich zum Beispiel bei einem VW Passat Variant mit Basisausstattung eine Zuladung von 560 Kilogramm. Wurden beim
Kauf viele Extras geordert, kann sich das Leergewicht des Fahrzeugs allerdings rasch um 200 Kilogramm erhöhen, so dass nur noch 360 Kilogramm mitgenommen werden dürfen. Dies muss dann für alle Mitfahrer sowie für das gesamte Gepäck reichen. Auch die Stützlast der Anhängerkupplung oder die Dachlast dürfen nicht überschritten werden. Diese Werte finden sich meist in der Betriebsanleitung des Autos.
Ein VW Golf beispielsweise kann 75 Kilogramm auf dem Dach transportieren. Für vier Fahrräder à 20 Kilogramm reicht das dann aber nicht aus. Bei einer Mercedes Benz A Klasse beträgt die Dachlast nur 50 Kilogramm. Hinzu kommt, dass auch das Gewicht des Trägers mit eingerechnet werden muss. Wer auf Nummer sicher gehen will, fährt vor dem Start in den Urlaub zu einer öffentlichen Waage. Vorher sollte jedoch voll getankt werden, da auch der Kraftstoff zum
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Gewicht dazugerechnet werden muss.
Ein weiterer Tipp: Das Urlaubsgepäck muss im Auto sicher und geordnet verstaut werden. Schwere Gegenstände sind möglichst unten und nahe der Achsen zu platzieren. Obenauf gehören die leichten und möglicherweise während der Fahrt benötigten Reiseutensilien. Die Hutablage beherbergt leichte Sachen wie eben Hüte. Schwere und spitze Gegenstände sind hier absolut tabu, weil sie sich bei einer plötzlichen Bremsung zum tödlichen Geschoss entwickeln können. Wer mit einem Kombi in den Urlaub fährt, sollte das Gepäck oberhalb der Rücksitzlehne mit einem Spannnetz vom Fahrgastraum abtrennen. Auch hat der Autofahrer darauf zu achten, bei voller Beladung den Reifendruck zu erhöhen. Die vom Hersteller empfohlenen Werte stehen in der Regel im Türpfosten oder in der Tankklappe.
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Fotos: GTÜ
Sabine Stahl/mid
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Deshalb lautet das Motto bei vielen###Reisenden auch: lieber zu viel als zu###wenig. Und der zur Verfügung stehende###Stauraum wird bis ins letzte Eck###ausgenutzt. Doch nicht alles, was ins###Auto passt, kann auch mitgenommen###werden. Denn schließlich muss neben###dem Volumen auch das Gewicht###berücksichtigt werden. Wer als Pkw###Fahrer um mehr als 20 Prozent überladen###hat, muss nach Angaben der###Prüforganisation GTÜ mit einem Bußgeld###von mindestens 95 Euro sowie Punkten###in Flensburg rechnen. Die erlaubte###Zuladung für das jeweilige###Fahrzeugmodell errechnet sich aus dem###zulässigen Gesamtgewicht minus###Leergewicht.
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###Beides findet sich in den###Fahrzeugpapieren. Im Leergewicht ist in###der Regel der Fahrer mit einem###Normgewicht von 75 Kilogramm###eingerechnet. So ergibt sich zum Beispiel###bei einem VW Passat Variant mit###Basisausstattung eine Zuladung von 560###Kilogramm. Wurden beim Kauf viele###Extras geordert, kann sich das###Leergewicht des Fahrzeugs allerdings###rasch um 200 Kilogramm erhöhen, so###dass nur noch 360 Kilogramm###mitgenommen werden dürfen. Dies muss###dann für alle Mitfahrer sowie für das###gesamte Gepäck reichen. Auch die###Stützlast der Anhängerkupplung oder die###Dachlast dürfen nicht überschritten###werden. Diese Werte finden sich meist in###der Betriebsanleitung des Autos.
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###Ein VW Golf beispielsweise kann 75###Kilogramm auf dem Dach transportieren.###Für vier Fahrräder à 20 Kilogramm reicht###das dann aber nicht aus. Bei einer###Mercedes Benz A Klasse beträgt die###Dachlast nur 50 Kilogramm. Hinzu kommt,###dass auch das Gewicht des Trägers mit###eingerechnet werden muss. Wer auf###Nummer sicher gehen will, fährt vor dem###Start in den Urlaub zu einer öffentlichen###Waage. Vorher sollte jedoch voll getankt###werden, da auch der Kraftstoff zum###Gewicht dazugerechnet werden muss.
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###Ein weiterer Tipp: Das Urlaubsgepäck###muss im Auto sicher und geordnet###verstaut werden. Schwere Gegenstände###sind möglichst unten und nahe der###Achsen zu platzieren. Obenauf gehören###die leichten und möglicherweise###während der Fahrt benötigten###Reiseutensilien. Die Hutablage beherbergt###leichte Sachen wie eben Hüte. Schwere###und spitze Gegenstände sind hier absolut###tabu, weil sie sich bei einer plötzlichen###Bremsung zum tödlichen Geschoss###entwickeln können. Wer mit einem Kombi###in den Urlaub fährt, sollte das Gepäck###oberhalb der Rücksitzlehne mit einem###Spannnetz vom Fahrgastraum abtrennen.###Auch hat der Autofahrer darauf zu###achten, bei voller Beladung den###Reifendruck zu erhöhen. Die vom###Hersteller empfohlenen Werte stehen in###der Regel im Türpfosten oder in der###Tankklappe.