Last Update 16.09.2009 10:52 Uhr

Reisebericht ueber Sumatra, Java und Bali, Indonesien


Selamat Siang,Guten Tag auf Indonesisch

Gummibelag, wenn die Strassen aber weiterhin so schlimm bleiben, werde ich auf einer blanken Karkasse in Darwin ankommen, dort ist sicherlich Ersatz zu bekommen. Die Sehenswuerdigkeiten in Jakarta na ja, muss man nich unbedingt reinfahren, habe etliche graue Haare mehr auf meinem ohnehin schon duenngesaetem Kopfbewuchs, die Medan Merdeka, zentraler Mittelpunkt von Jakarta mit einem etwa 140m hohen Turm, wo man eine schoene Rundumsicht haette, wenn da nicht der Dauersmog mit Sichtweite von 150m waere. Das alte hollaendische Viertel, Kota, (Old Batavia) und das alte Hafenviertel Sunda Kelapa, alles nicht so mein Ding weil nicht besonders interessant. Irgendwie ist es eine Sucht und neugierde geworden, die es zu befriedigen gilt, fuer mich in die Big- Citys dieser Welt hinein zufahren um am eigenen Leib und mit Mopped zu erfahren,- spueren welche City die schlimmste von allem ist, verkehrsmaessig. Bisher habe ich in allen 20ig bereisten Laendern keine ausgelassen, Karachi in Pakistan hat fuer mich, bisher den schlimmsten Verkehr, mit nichts anderem zu vergleichen. Das Dieng Plateau, eine Vulkankaldera, auf 2100m Hoehe mit seinen farbigen Seen, die dadurch entstehen, das die Ausstoesse des Kraters, Sulphate, Schwefel, Gas, diese einem eigenartigen Farbton geben, deshalb auch der Name, Coloured Lakes. Auf dem Weg nach Borobudur, dem heiligsten Hindutempel in Sued- Ostasien, sah ich bei bestem Wetter, einen der 6 aktivsten Vulkane der Welt, den Mount Merapi, 2911m hoch, beeindruckend und majetaetisch steht er inmitten von Doerfern und Reisfeldern, wo die Menschen wie winzige Ameisen ihr Lebensunterhalt, durch Landwirtschaft und Viehzucht verdienen, ob Ihnen die Gefahr bekannt ist, wo sie ihre Haeuser und Behausungen aufgebaut haben, wo sie leben, in welchem Umfeld, so nah an einem der aktivsten Vulkane der Welt. Borobudur in Zentral Java im Sueden, die Nummer eins der touristischen Sehenswuerdigkeit von Java, umgeben von drei Vulkanen und Limesteinklippen auf der anderen Seite, groesstes Monoment in der Suedlichen Hemnisphaere, 11 Usdollar Eintritt sind faellig um nur einen Pyramidenartigen grossen Tempel zu sehen. 1973 begann die Unesco diesen Tempel von seinem Urspruenglichen Ort der Hochwasser gefaehrdet war in elfjaehriger Arbeitsdauer, mit seinen 1,6 Millionen Vulkansteinbloecken auf diesem hoehergelegenen Ort zu plazieren ohne Moertel zusammengesetzt, steht dieser etwa 200x200 m und 35m hohe Pyramidentempel mit einer 10m im Durchmesser messenden Stupa auf der Spitze, dreitausend Figuren und Bildgeschichten sind in den Stein gemeisselt mit Buddas Lebensgeschichte, wenn man alle Ebenen ablaeuft, hat man etwa 5Km Fussweg hinter sich gebracht, mir kamen es bei der Hitze vor wie 10 Km. Die Kosten von 21. Millionen Usdollar, versucht man, mit den Eintrittsgeldern herein zuholen, ich gab mich als weltreisender Motorradfahrer aus und konnte mit freiem Eintritt und einem Sicherheitsmenschen, mit der BMW bis zu dem Tempel vor, vielen hezlichen Dank fuer diese nette Geste, Mr. Danisman, die Indonesier sind selbst alle Motorradbegeistert, daran sollten sich andere Laender ein Beispiel nehmen. Nach Borobudur wo ich mich mal wieder viel zu lange aufhielt, denn ich habe nur ein 60ig Tage gueltiges Visa und mir ist zu Ohren gekommen, entgegen den Aussagen der Botschaft, das kein Visa verlaengerbar ist, dieses werde ich auf Lombok versuchen um ein Monat zu verlaengern, wenn nicht machbar, bekomme ich Probleme, denn in 60 Tagen bin ich nicht durch Indoneisen durch. Weiter fand ich meinem Weg anhand des Reisefuehrers nach Mount Bromo, wieder eine Vulkangegend, aber mit mehreren Vulkanen in einer befahrbaren sandigen
Fotogalerie

Reisebericht ueber Sumatra, Java und Bali, Indonesien

riesigen Kaldera, das hatte ich noch nicht und war riesig gespannt auf dieses einmalige Naturerlebnis. Und fuer wahr, es haute mich um, als ich an den riesigen Kraterrand bei Tosari ankam und hinab blickte, es verschlug mir den Atem, einige Minuten stand ich fassungslos und atemlos da, ich konnte kaum glauben, das all die vielen Sachen, die ich schon auf meiner Reise sah, doch noch zu toppen sind, Mount Bromo toppte einige der anderen Sehenswuerdigkeiten, ich fuhr durch die sandige Kaldera um nach Cemoro Lawang zu kommen, wo es einige Unterkuenfte gab mit schoenem Blick auf den Vulkan Bromo und in die Kraterlandschaft, mit den entsprechenden Reifen, machte es richtig Spass in dem Vulkansand, der grob war zu fahren, zahlreiche Fotos machte ich, so etwas werde ich wohl nicht wieder erleben auf meiner Reise um diese wirklich wunderbare Welt? Es war nach Nord- Vietnam im Januar 2007, auch die kaelteste Gegend, vor allem Nachts, ging es auf unter 10 Grad runter. Die letzte Station auf Java mit seinen 33 Vulkanen legte ich auf dem Ijen Plateau ein, eine Hochebene die als Gemuese,- und Kaffeeanbaugebiet bezeichnet wird, mit kuehler Luft auf etwa 1200m Hoehe. Nur ausruhen,lesen, relaxen,dann sollte es weiter nach der Faehre- Bali, zur Stadt Banyuwangi gehen,Regen begleitete mich den ganzen morgen und machte mir die Abfahrt mit Nebel sehr schwer, zudem kam noch, das die Strasse sehr schlecht, teils geschottert war und steil bergab ging, im ersten Gang und mit beiden Bremsen schaffte ich es gerade so ohne das ich stuerzte, denn das Gewicht des \'Moppeds\', schob mich ueber die Bremsen hinweg und ich mochte nicht, das eine Bremse ein Rad blockiert und ich ins rutschen komme, was einen Sturz zur Folge haette. Die halbstuendige Faehrpassage kostete 25000 Rupees, etwa 2 Euro, der Regen stoppte auf halben Weg nach Bali, insgesamt bin ich auf der Verkehrsmaessig stressigen Insel Java 1550 Km gefahren. Welcome to Bali bei Sonnenschein. Bali, am 20.6.07 mit Tachostand 183770, kam ich bei Sonnenschein auf diese sehr heiligen Insel mit ueber 20000 Tempeln, meist verbreitete Religion der Hinduismus und auch einzige hier in Suedostasien vertretende riesige Gemeinde. Das Schnorchel,- und Taucherparadies mit zahlreichen intakten Korallenriffs bietet sich ideal dazu an, zahlreiche Tauchschulen in jeder noch so kleinen Bucht, weisen mit ihren Werbetafel darauf hin. Ab hier ist baden, lesen und relaxen,- ausruhen angesagt, nur Sehenswuerdigkeiten die hervorgehoben werden laut Reisefuehrer und auf meiner Strecke liegen werde ich mir ansehen. Die Hauptstadt, Denpassar und die Tourihochburg Kutabeach lies ich aus, mir gefielen mehr die ruhigeren Straende wie Lovina,- Candi Dasa,- Amed,- und Padang Bai Beach, auch die Uebernachtungskosten liegen in meinem Budget von 5-8 Eumel die Nacht, teils mit einfachen Fruehstueck, was will ich mehr, mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ,uebrigens habe ich wieder zahlreiche Kilos zugelagt, denke so mit 115 Kg liege ich richtig, es liegt nich am Bier,den darauf verzichte ich, auch nicht am essen, mittags gibts nichts, ich denke die vielen Pausen und Ruhe momentan, in meinem Reiseleben auf den Strassen der Welt setzen bei mir an, auf jedenfall werden die Kilometer auch weniger, ich muss nicht alles anfahren, auf Bali waren es in den 9 Tagen Aufenthalt laecherliche 350Km, das zeugt von meinen Ruhephasen die ich einlege,das \'Mopped\', steht tagelang ungenutzt rum, ich denke es hat sich nun auch eine Auszeit verdient, so wie ich. Allen Lesern, der OMA wuensche ich eine schoene Vorweihnachtliche geruhsame Zeit, bei bester Gesundheit, Fred Klein.


Reisebericht ueber Sumatra, Java und Bali, Indonesien
motorrad-lifestyle.de
Diese Seite bei Mister Wong bookmarken. Diese Seite bei Google bookmarken. Diese Seite bei Yahoo.com bookmarken. Diese Seite bei WebNews bookmarken. Diese Seite bei YiGG bookmarken. Diese Seite bei LinkARENA bookmarken.

Motorrad Reisen
Motorrad Touren USA

Einmal im

Ratgeber Urlaub
Motorrad Reisen Italien

München - Die italienischen Verkehrs- Behörden sind alles andere als zimperlich. Das beweist das Vorgehen

Touren Tipps
Motorrad Touren Tipps

München - Motorradfahrer sind immer auf der Suche nach einer kurvenreichen und zugleich landschaftlich schönen