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Seitenwagenrennen
Last Update 09.01.2009 18:06 Uhr
Rennteam Eilers zieht Bilanz
Trotz durchwachsener Saison mit Platz 5 zufrieden
Wiesmoor: Nach zweijähriger Teilnahme an der Seitenwagen-Weltmeisterschaft (2001/2002) entschloss sich das Wiesmoorer Rennteam Eilers vor der Saison 2003, wieder an der aufstrebenden und gut vermarkteten Internationalen Deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Aufgrund des Zeitaufwandes und wegen der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel war es aus heutiger Sicht der richtige Schritt.
Wie in den Vorjahren konnte man bei allen acht Rennläufen auf eine Reihe zuverlässig arbeitender GSX-R 1000 Motoren zurückgreifen. Bis auf das Rennen am Salzburgring sahen Fahrer Dieter Eilers, Mitarbeiter des DEKRA in Aurich, sowie sein niederländischer Schmiermaxe Patrick Homan bei allen Läufen die Zielflagge. In Österreich hatte nach 9 von 12 Runden die Antriebskette den Dienst quittiert, worauf Eilers das Rennen beenden musste.
Allerdings war der notwendige Aufwand, die Aggregate standfest zu machen, in dieser Saison erheblich höher als im Jahr zuvor, erklärt Eilers, der mit Unterstützung des Leeraner Suzuki-Händlers die Motoren selbst vorbereitet. Mit geänderter Verdichtung und etlichen Spezialteilen ausgerüstet, wurden sie in der Regel nach jeder Rennveranstaltung zerlegt und komplett neu gelagert, ab Mitte der Saison wurden bei zwei
 Veranstaltungen sogar jeweils zwei Motoren verwendet, was in den darauf folgenden Tagen einen gewaltigen Wartungsaufwand nach sich zog. Dass Ehefrau und Teamchefin Silvia Eilers als Finanzministerin anhand der außergewöhnlichen Anzahl von Lagerschalen das Lachen verging leuchtet ein, aber die Stunden, die das Team dabei investieren musste, überstieg das erträgliche Maß um ein Vielfaches, beschrieb sie die Negativpunkte dieser Saison.
Warum der Verschleiß an diesen Teilen im Verlauf der Saison so erheblich wurde, liegt u.a. an den schnelleren Rundenzeiten in diesem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr wurde diese beim letzten Rennen in Hockeheim ganze 2,1 Sekunden schneller gemessen, was eine erhebliche Steigerung der Fliehkraft in den Kurven zur Folge hat und damit den erforderlichen Öldruck extrem herabsetzt. Harald Peters, Mechaniker des Teams und seit 1997 kontinuierlich dabei: Wir denken jetzt doch ernsthaft über den Einsatz einer Trockensumpfschmierung nach, ohne die das Problem des Öldruckes im Gespann nicht zu beseitigen ist. Der Straßenmotorradfahrer braucht sich in diesem Punkt keinerlei Gedanken machen, denn beim Solobike entstehen diese Probleme durch die Gestaltung der Ölwanne und durchdie Schräglage des
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Motorrades erst gar nicht, erklärte Peters somit den Unterschied zwischen Zwei- und Dreirad.
Dass das einzige ostfriesische Seitenwagenteam leistungsmäßig und fahrtechnisch der Konkurrenz nur unwesentlich unterlegen ist, zeigt eben der vierte Platz in Hockenheim, denn sowohl im trockenen Zeittraining als auch im strömenden Regenrennen tummelte sich das Nordsee-Dreirad unter den ersten fünf Teams der Meisterschaft.
Laut Eilers sind weitere Leistungssteigerungen der Motoren durchaus möglich, aber durch die ständig komplizierter werdende Motortechnik ist der Zeitaufwand für Verbesserungen fast nicht mehr aufzubringen. Hätten wir nicht unsere Freunde und Helfer, wie z.B. Klaus Krüsmann, Harro Hartmann, Achim Freund, Josef Pistel oder Ingo Tuitjer und viele andere, die ihre Freizeit für dieses kraftraubende aber auch überaus interessante Hobby opfern, wir wären sicherlich längst nicht mehr dabei, resümiert Silvia Eilers.
Alle sind mit Herzen dabei und wollen, dass es weitergeht, aber ob die IDM-Saison 2004 mit oder ohne Rennteam Eilers startet, dass hängt nicht zuletzt von den Werbepartnern ab, denn ohne fremde Unterstützung ist der finanzielle Aufwand nicht zu schaffen.

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Wiesmoor: Nach zweijähriger###Teilnahme an der Seitenwagen-###Weltmeisterschaft (2001/2002)###entschloss sich das Wiesmoorer###Rennteam Eilers vor der Saison 2003,###wieder an der aufstrebenden und gut###vermarkteten Internationalen Deutschen###Meisterschaft teilzunehmen. Aufgrund###des Zeitaufwandes und wegen der zur###Verfügung stehenden finanziellen Mittel###war es aus heutiger Sicht der richtige###Schritt.
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###Wie in den Vorjahren konnte man bei###allen acht Rennläufen auf eine Reihe###zuverlässig arbeitender GSX- R 1000###Motoren zurückgreifen. Bis auf das###Rennen am Salzburgring sahen Fahrer###Dieter Eilers, Mitarbeiter des DEKRA in###Aurich, sowie sein niederländischer###Schmiermaxe Patrick Homan bei allen###Läufen die Zielflagge. In Österreich###hatte nach 9 von 12 Runden die###Antriebskette den Dienst quittiert, worauf###Eilers das Rennen beenden musste.
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###Allerdings war der notwendige###Aufwand, die Aggregate standfest zu###machen, in dieser Saison erheblich###höher als im Jahr zuvor, erklärt Eilers,###der mit Unterstützung des Leeraner###Suzuki- Händlers die Motoren selbst###vorbereitet. Mit geänderter Verdichtung###und etlichen Spezialteilen ausgerüstet,###wurden sie in der Regel nach jeder###Rennveranstaltung zerlegt und komplett###neu gelagert, ab Mitte der Saison###wurden bei zwei Veranstaltungen sogar###jeweils zwei Motoren verwendet, was in###den darauf folgenden Tagen einen###gewaltigen Wartungsaufwand nach sich###zog. Dass Ehefrau und Teamchefin###Silvia Eilers als Finanzministerin###anhand der außergewöhnlichen Anzahl###von Lagerschalen das Lachen verging###leuchtet ein, aber die Stunden, die das###Team dabei investieren musste,###überstieg das erträgliche Maß um ein###Vielfaches, beschrieb sie die###Negativpunkte dieser Saison.
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###Warum der Verschleiß an diesen Teilen###im Verlauf der Saison so erheblich###wurde, liegt u.a. an den schnelleren###Rundenzeiten in diesem Jahr. Im###Vergleich zum Vorjahr wurde diese###beim letzten Rennen in Hockeheim###ganze 2,1 Sekunden schneller###gemessen, was eine erhebliche###Steigerung der Fliehkraft in den Kurven###zur Folge hat und damit den###erforderlichen Öldruck extrem###herabsetzt. Harald Peters, Mechaniker###des Teams und seit 1997 kontinuierlich###dabei: Wir denken jetzt doch ernsthaft###über den Einsatz einer###Trockensumpfschmierung nach, ohne###die das Problem des Öldruckes im###Gespann nicht zu beseitigen ist. Der###Straßenmotorradfahrer braucht sich in###diesem Punkt keinerlei Gedanken###machen, denn beim Solobike entstehen###diese Probleme durch die Gestaltung###der Ölwanne und durchdie Schräglage###des Motorrades erst gar nicht, erklärte###Peters somit den Unterschied zwischen###Zwei- und Dreirad.
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###Dass das einzige ostfriesische###Seitenwagenteam leistungsmäßig und###fahrtechnisch der Konkurrenz nur###unwesentlich unterlegen ist, zeigt eben###der vierte Platz in Hockenheim, denn###sowohl im trockenen Zeittraining als###auch im strömenden Regenrennen###tummelte sich das Nordsee- Dreirad###unter den ersten fünf Teams der###Meisterschaft.
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###Laut Eilers sind weitere###Leistungssteigerungen der Motoren###durchaus möglich, aber durch die###ständig komplizierter werdende###Motortechnik ist der Zeitaufwand für###Verbesserungen fast nicht mehr###aufzubringen. Hätten wir nicht unsere###Freunde und Helfer, wie z.B. Klaus###Krüsmann, Harro Hartmann, Achim###Freund, Josef Pistel oder Ingo Tuitjer###und viele andere, die ihre Freizeit für###dieses kraftraubende aber auch###überaus interessante Hobby opfern, wir###wären sicherlich längst nicht mehr###dabei, resümiert Silvia Eilers.
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###Alle sind mit Herzen dabei und wollen,###dass es weitergeht, aber ob die IDM-###Saison 2004 mit oder ohne Rennteam###Eilers startet, dass hängt nicht zuletzt###von den Werbepartnern ab, denn ohne###fremde Unterstützung ist der finanzielle###Aufwand nicht zu schaffen.