Last Update 22.06.2010 11:58 Uhr

Suzuki Swift


Augen auf

Suzuki Swift
Das neue Fahrwerk wirkt im Vergleich zum alten Modell komfortabler und trotzdem nicht zu schwammig
68 kW/92 PS und 77 kW/104 PS überaus nah beieinander lagen, so sollen es zukünftig der bekannte Diesel und ein neuer Benzinmotor richten. Der Vierzylinder Benziner mit nunmehr 1,2 Litern Hubraum wurde komplett neu entwickelt. Während die Leistungswerte mit 69 kW/94 PS und 118 Nm maximales Drehmoment nahezu unverändert zum Vorgänger sind, konnte der Hersteller den Kraftstoffverbrauch deutlich verbessern. Statt der bisherigen 5,8 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern soll sich die neue Generation mit durchschnittlich 5,0 Litern zufrieden geben und das ohne regeneratives Bremssystem und Start Stopp Automatik. Unverändert ist das hohe Geräusch niveau im Innenraum, das sich besonders ab Geschwindigkeiten von 110 km/h bemerkbar macht. Hier würde sich insbesondere ein sechster Gang gut machen. Doch der bleibt sowohl beim Benziner als auch beim Dieseltriebwerk außen vor. Möglich, dass er zumindest in der im nächsten Jahr nachfolgenden Swift-Sportversion Einzug hält. Naoyuki Takeuchi, Chef Entwickler des Swift: Das neue Chassis ist verwindungssteifer als bisher. Der Wagen ist leichter und hat ein ausgewogeneres Fahrwerk. Das neue Fahrwerk wirkt im Vergleich zum alten Modell komfortabler und trotzdem nicht zu schwammig. Angenehm

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macht sich nicht nur optisch die gewachsene Reifen dimension bemerkbar. Statt 14 Zoll und 15 Zoll läuft der neue Swift auf 15 Zoll und 16 Zoll großen Rädern. Die Lenkung angenehm leichtgängig lässt jedoch etwas die Rückmeldung von der Fahrbahn vermissen. Deutlich auffälliger sind die Verbesserungen im Innenraum. Hier gibt es ein gefällig-übersichtliches Cockpit mit einer aufgeräumten Mittelkonsole und zahlreichen Schaltern, die man teilweise ebenfalls vom Vorgängermodell kennt. Jedoch würden sich nicht nur groß gewachsene Insassen Sitze mit mehr Seitenhalt, Beinauflage und einer Höhenverstellung auf der Beifahrerseite wünschen. Auch die Zeiten einer einstufigen Sitzheizung sind längst vergangen. Dagegen ist die Sicherheits ausstattung des Swift mit ESP und sieben Airbags absolut auf der Höhe. Ende des Jahres soll es nicht nur eine zusätzliche Allradversion, sondern auch eine preiswerte Einstiegsversion geben. Die dürfte dann ohne Alufelgen, elektrische Spiegel und weitere Komfortdetails bei rund 11000 Euro starten. Plus: sparsamere Motoren, umfangreiche Sicherheitsausstattung, komfortableres Fahrwerk. Minus: kein sechster Gang, laute Geräusch im Innenraum.


Suzuki Swift
Im Innenraum gibt es ein gefällig übersichtliches Cockpit mit einer aufgeräumten Mittelkonsole
Stefan Grundhoff/mid
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