Weniger Alkohol- und Drogenauffällige bei MPU-Prüfung
Bad Windsheim (ARCD) Alkoholauffälligkeit ist nach wie vor der häufigste Grund für die gefürchtete medizinisch psychologische Untersuchung (MPU), im Volksmund auch Idiotentest genannt. Von den 104.841 medizinisch psychologischen Untersuchungen in Deutschland im Jahr 2007 hatten laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)) 57 Prozent einen Alkoholhintergrund. Das sind knapp drei Prozent weniger als im Jahr zuvor. In dieser Kategorie sinken die Fallzahlen seit Jahren. Erstmals verringerte sich auch die Zahl der Führerscheinbesitzer, die wegen Drogen- oder
Medikamentenmissbrauchs am Steuer zur MPU mussten, um rund fünf Prozentpunkte auf 18.232 Fälle. Mit einer Steigerung um 17 Prozent nahm der Begutachtungsanlass Verstoß gegen das Mindestalter deutlich zu. Offenbar setzen sich immer mehr Jugendliche vor dem Erreichen der vorgeschriebenen Altersgrenze hinter das Steuer. Eine MPU-Untersuchung kann immer dann angeordnet werden, wenn die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an der Eignung einer Person zum Führen eines Kraftfahrzeugs hegt. Zwingend vorgeschrieben ist sie dann, wenn jemand ein Fahrzeug im Straßenverkehr bei einer