Last Update 09.01.2011 12:35 Uhr

Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré


Ein Bike für alle Fälle

Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré
einstellbarer Traktions-Kontrolle (fein, sehr fein, aus) und zweifacher Kennfeldwahl (Sport, Touring) ist man für so ziemlich jede Situation bestens gerüstet. Die Einstellung erfolgt direkt über den Lenker und ist kinderleicht. Eine feine Sache ist auch das intelligente Integral Brems-system, bei dem die Drücke für Vorder- und Hinterrad in Abhängigkeit von der Fahrsituation sowie des Beladungs- sowie auch des Belastungszustandes variieren. Kurzzeitig lässt sich aus der Kombi-Bremse sogar wieder ein konventionelles System mit ABS machen. Dazu betätigt man den Fußbremshebel einfach vor dem Handbremshebel. Das alles zusammen sorgt dafür, dass der Fahrer auch beim flotten Strich keine Bedenken haben muss. Gerade auf feuchter Strecke ist man für solche Technik-Features dankbar. Die relaxte Sitzposition und der günstige Knie-Schluss zum 23- Liter-Tank vermitteln dem Fahrer ein direktes und schlüssiges Gefühl zum Motorrad. Die zweistufige, wahlweise auf 84,5 oder 87 Zentimeter einstellbare Sitzbank bietet Fahrer sowie Sozius ein bequemes Plätzchen, von dem sich das Verkehrsgeschehen übrigens bestens überblicken lässt. Die Super Ténéré ist sehr gut aus-balanciert und lässt sich über das große 19 Zoll-Vorderrad auf den Punkt genau

Fotogalerie

einlenken. Beeindruckend ist die Stabilität bei einem für diese Hubraum- und Gewichtsklasse enorm agilen Handling. Zumindest sobald man das Schritttempo einmal hinter sich gelassen hat. Die mit je 190 Millimetern Federweg ausgerüsteten Federelemente sind komplett einstellbar und sauber ab-gestimmt. Auch bei schnell gefahrenen Autobahnkurven mit Sozius schaukelt sich nichts auf. Mit durchschnittlich 6,3 Litern Super-Kraftstoff auf 100 Kilometern fällt der Verbrauch erfreulich niedrig aus. Reichweiten von über 300 Kilometer am Stück sind also keine Utopie, sondern für die XT 1200 Z völlig normal. Bei so viel Positivem bleibt die Suche nach dem Haken. Das Sechsganggetriebe könnte sich ein bisschen weniger hakelig und leichter schalten lassen und das Fahrersitzpolster dem Allerwertesten einen Hauch mehr Auflagefläche geben. Wenn es sich dann vielleicht noch machen ließe, dass sich der Sitz zum Tank hin leicht erhebt - so wie bei den alten Ténérés. Die 2010er First Edition verfügt serien-mäßig über eine umfangreiche und hochwertige Ausstattung wie Alukoffer, Protektoren, Hauptständer sowie Bord-Steckdose. Mit 14.750 Euro liegt sie um 1.000 Euro über dem Preis des 2011er-Modells ohne Zubehör.
Uli Hoffmann/mid
Diese Seite bei Mister Wong bookmarken. Diese Seite bei Google bookmarken. Diese Seite bei Yahoo.com bookmarken. Diese Seite bei WebNews bookmarken. Diese Seite bei YiGG bookmarken. Diese Seite bei LinkARENA bookmarken.

Fahrbericht
Triumph Explorer

Malaga/Spanien - Der traditionsreiche britische Motorradsteller Triumph versteht sich auf den Bau klassischer

Fahrbericht
Honda Crosstourer

Tarragona/Spanien - Sportler sind out, Reiseenduros sind in, auf diesen kurzen Nenner lässt sich die

Rückrufaktion
Suzuki Burgman und V-Strom 650

Bensheim - Ab in die Werkstatt heißt es für alle Zweiradfahrer, die eine Suzuki DL 650 V- Strom oder einen Suzuki